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Gesangbuch für die Evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen
Entstehung
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Das christliche Leben.

27

Himmelreich hier zeitlich und rien Sohn, dich will ich lieben, bort ewiglich für solche Gnade dich will ich ehren, meiner preisen dich. Seele Freud und Kron.

Johann Heermann, 1647.

2. 1 Schön sind die Wälder, schön sind die Felder in der schönen Frühlingszeit: A Jesus ist schöner, Jesus ist reiner, der unser traurig Herz erfreut. 3. Schön leucht't die Sonne, schön leucht't der Monde und die Sternlein allzumal: A Jesus leucht't schöner, Jesus leucht't reiner als die Engel im Himmelsfaal.

4. I 11 Schön sind die Blu­men, schöner sind die Men­schen in der frischen Jugend­zeit: A Sie müssen sterben, müssen verderben: Jesus bleibt in Ewigkeit.

volkslied, Münster i. Westf., 1677.

558 S ag, was hilft

alle Welt mit ihrem Gut und Geld? Alles verschwind't geschwind gleich wie der Rauch im Wind.

2. Was hilft der hohe Thron, das Szepter und die Kron? Szepter und Regiment hat alles bald ein End.

3. Was hilft sein hübsch und fein, schön wie die Röse­lein? Schönheit vergeht im Grab; die Rosen fallen ab. 4. Was hilft ein goldgelb Haar? Augen kristallenklar? Lippen forallenrot? Alles vergeht im Tod.

5. Was ist das güldne Stück von Gold, Zierd und Geschmück? Gold ist nur rote Erd: die Erd ist nicht viel

wert.

6. Fahr hin, o Welt, fahr hin! Bei dir find ich fein Gwinn: das Ewge achtst du nit; hier haft dein Ernt und Schnitt.

7. Fahr hin! leb, wie du willt, haft gnug mit mir ge­spielt. Die Ewigkeit ist nah: fromms Leben ich anfah.

Volkslied, Köln, 1623.

559 Schönster Herr Je su, Herrscher aller Enden, Gottes und Ma­

Mel. Wie könnt ich ruhig schlafen ic. ( o nimm denn 560

meine Hände und führe mich bis an mein selig Ende und ewiglich. Ich mag allein nicht gehen, nicht einen Schritt; wo du wirst gehn und stehen, da nimm mich mit.

2. In dein Erbarmen hülle mein schwaches Herz, und mach es gänzlich stille in Freud und Schmerz; laß ruhn zu deinen Füßen dein armes Rind, es will die Augen schließen und glauben blind.

3. Wenn ich auch gleich nichts fühle von deiner Macht, bu führst mich doch zum Biele

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