Tod und Ewigkeit: Auferstehung, Gericht, Ewigkeit.
schah; da denkt mein Geist| Herrlichkeit, die offenbart an mit Preis und Dank die uns soll werden von EwigSchickung im Zusammen keit zu Ewigkeit. Wie nichts, hang. wie gar nichts gegen sie, ist doch ein Augenblick voll Müh'!
Shr. F. Gellert 1715-1769.
Mel.: Mache dich mein Geist bereit.
8. Da werd' ich zu dem Throne dringen, wo Gott, mein Heil, sich offenbart; ein Heilig, heilig, heilig singen dem Lamme, das erwürget ward, und Cherubim und Seraphim und alle Himmel jauchzen ihm.
469. Christ, sei achtsam, sei bereit! Kämpfe, bet' und wache! Nah ist Tod und Ewigkeit, nah dir Lohn und 9. Da werd' ich in der Rache! Hör, Gott spricht! Engel Scharen mich ihnen Säume nicht, seinen Ruf zu gleich und heilig sehn, das hören und dich zu bekehren! nie gestörteGlück erfahren, stets 2. Noch tönt nicht zum fromm mit Frommen umzu- Weltgericht der Posaune gehn. Da wird durch jeden Stimme; noch bebt dieser Augenblick ihr Heil mein Heil, Erdball nicht vor des Richmein Glück ihr Glück. ters Grimme. Aber bald, hör, erschallt Gottes Ruf: Zur Erden sollst du wieder
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10. Da werd' ich dem den Dank bezahlen, der Gottes Weg mich gehen hieß, und ihn zu millionen Malen noch segnen, daß er mir ihn wies; da find' ich in des Höchsten Hand den Freund, den ich auf Erden fand.
11. Da ruft, o möchte Gott es geben! vielleicht auch mir ein Sel'ger zu: Heil sei dir, denn du hast mein Leben, die Seele mir gerettet, du! Gott, wie muß dies Glück erfreun, der Retter einer Seele sein.
12. Was seid ihr, Leiden dieser Erden, doch gegen jene
werden!
3. Kommt nun, ehe du's gedacht, unter Sünd' und Frenden deines Lebens legte Nacht, was wirst du dann leiden, wenn dein Herz, von dem Schmerz deiner Schuld zerrissen, wird verzagen müssen!
4. Wenn vor deinem Ant
lig sich jede Sünd' enthüllet, wenn dann jede, jede dich ganz mit Graun erfüllet;
dich nichts dann stärken kann, keine deiner Freuden, was wirst du dann leiden!


