Tod und Ewigkeit: Auferstehung, Gericht, Ewigkeit.
5. Ach, wie bang um Trost richt mir vor Augen schweund Ruh' an des Grabes ben! Möcht' ich mich stets Stufen, nah dem Untergang meiner Pflicht treu zu sein, wirst du dann vergebens ru- bestreben! Daß ich sie thöfen: Rette, Gott, mich vom richt nie außer Augen setze, Tod! Höre, Vater, Richter, noch mit Fleiß verlege! Schöpfer und Vernichter!
6. Noch, noch wandelst du, D Christ, auf des Lebens Pfade; nah zu deiner Nettung ist dir des Ew'gen Gnade. Eil ihr zu, daß du Ruh' für dein Herz empfindest und Vergebung findest.
Chr. Sturm 1740-1786.
Mel.: Straf mich nicht in deinem zorn. 470. Herr, ich bin dein Eigentum, dein ist auch mein Leben! Mir zum Heil und dir zum Ruhm hast du mir's gegeben! Väterlich führst du mich auf des Lebens Wegen meinem Ziel entgegen.
2. Bald kommst du mit großer Kraft zum Gericht auf Erden, dann soll ich zur Rechenschaft dargestellet werden. Dein Gericht schonet nicht, Richter aller Welten, denn du willst vergelten.
3. Weh dann mir in Ewigkeit, wenn ich deine Gabe, meine Kräfte, meine Zeit hier gemißbraucht habe! Weh dann mir, hab' ich hier dein Geschenk verschwendet, und nicht angewendet!
4. Möchte täglich dein Ge
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meine Tage zählen, jeden 5. Lehre mich gewissenhaft Schritt zur Rechenschaft mich mit Vorsicht wählen! Gieb, daß ich ernstlich mich täglich und noch heute auf sie zubereite!
6. Mein Gewissen strafe mich gleich für jede Sünde, Mittler, daß ich bald durch dich Gnade such' und finde! Rufe du dann mir zu: Alles ist vergeben, Sünder, du sollst leben!
Gericht! Ich darf zu dir 7. Dann erscheine zum flehen, und vor deinem
Angesicht werd' ich freudig stehen. Ewig dein werd' ich sein und mich, dich zu lieben, ewig, ewig üben!
Balthasar Münter 1735-1793.
Nach eigener Melodie.
471. Auferstehn, ja auferstehn wirst du, mein Staub, nach kurzer Ruh'. Unſterb lich Leben wird, der dich schuf, dir geben. Halleluja!
2. Wieder aufzublühn werd' ich gesät; der Herr der Ernte geht und sammelt Garben


