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Tod und Ewigkeit: Auferstehung, Gericht, Ewigkeit.
Mel.: Wie wohl ist mir, o Freund.
467. Es ist noch eine Ruh' vorhanden; auf, müdes Herz, und werde licht! Du jeufzest hier in deinen Banden und deine Sonne scheinet nicht. Sich auf das Lamm, das dich mit Freuden dort wird vor seinem Stuhle weiden, wirf hin die Last und eil herzu. Bald ist der heiße Kampf geendet, bald, bald der saure Lauf vollendet; so gehst du ein zu deiner Ruh'.
2. Die Ruhe hat Gott auserkoren, die Ruhe, die kein Ende nimmt. Es hat, da noch kein Mensch geboren, die Liebe sie uns schon bestimmt. Der Heiland wollte darum sterben, uns diese Ruhe zu erwerben, er ruft, er locket weit und breit: Ihr müden Seelen und ihr From men, versäumet nicht, heut' einzukommen zu meiner Ruhe Lieblichkeit.
3. So kommet denn, ihr matten Seelen, die manche Last und Bürde drückt, eilt, eilt aus euren Kummerhöhlen, geht nicht mehr seufzend und gebückt. Ihr habt des Tages Last getragen, dafür läßt euch der Heiland sagen: Ich selbst will eure Ruhstatt sein! Ihr seid sein Volk, gezeugt von oben, ob
Sünde, Welt und Hölle toben, seid nur getrost und gehet ein.
4. Was mag wohl einen Kranken laben und einen müden Wandersmann? Wenn jener nur ein Lager haben und sanft auf solchem ruhen kann, wenn dieser sich darf niederseßen, an einem frischen Trunk ergößen, wie sind sie beide so erfreut! Doch dies sind kurze Ruhestunden, es ist noch eine Ruh' erfunden, die währt in alle Ewigkeit.
5. Da wird man Freudengaben bringen, denn unsre Thränensaat ist aus. O welch' ein Jubel wird erklingen und süßer Ton im Vaterhaus! Schmerz, Seufzen, Leid wird ferne weichen, es wird kein Tod uns mehr erreichen, wir werden unsern König sehn. Er wird beim Brunnquell uns erfrischen, die Thränen von den Augen wischen, wer weiß, was sonst noch wird geschehn?
6. Kein Durst noch Hunger wird uns schwächen, denn die Erquickungszeit ist da. Die Sonne wird uns nicht mehr stechen; der Herr ist seinem Volke nah. Er will selbst unter ihnen wohnen, und ihre Treue wohl beloh nen mit Licht und Trost, mit


