Druckschrift 
Entwurf eines Gesangbuches für die evangelische-protestantische Kirche des Großherzogtums Baden
Entstehung
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338 Tod und Ewigkeit: Auferstehung, Gericht, Ewigkeit.

wär' das Meer auch noch so tes Liebe fließt. Da wird wild; ob gleich Mast und Se- unser Ohr nur hören, was gel bricht, läßt doch Gott die die Freude kann vermehren. Seinen nicht! Da empfindet unser Herz lauter Wonne ohne Schmerz.

Friedr. Konr. Hiller 1662-1726. Mel.: Alle Menschen müssen sterben.

464. wie fröhlich, o wie selig werden wir im Himmel sein! Droben ernten wir unzählig unsre Freudengar­ben ein. Hier noch gehn wir hin und weinen; dort wird uns die Sonne scheinen. Dort ist keine Trauernacht, die uns Gram und Kummer macht.

5. Dort, in welcher hohen Schöne wird die Klarheit Gottes sein! Wie wird dort das Lobgetöne seiner Engel

uns erfreun!

Wie wird

unsre Krone glänzen bei so vielen Siegeskränzen! Wie wird unser Kleid so rein, heller als die Sonne sein!

2. Es ist doch ja dieses Leben nur ein jammervolles Thun, und die Not, die uns umgeben, lässet uns gar sel­ten ruhn. Von dem Abend bis zum Morgen kämpfen wir mit lauter Sorgen, und die überhäuste Not endet sich erst mit dem Tod.

6. Ach, wann werd' ich da­hin kommen, daß ich Gottes Antlitz schau'! Wann werd' ich dort aufgenommen in dem schönen Himmelsbau, welchem nichts auf Erden gleichet, dessen Glanz die Sonne weichet, dessen wundervolle Pracht alles Gold zu Schan­den macht.

3. Ach, wer sollte sich nicht sehnen, bald in Zion dort zu sehnen, bald in Zion dort zu stehn, und aus diesem Thal der Thränen in den Freuden ort zu gehn, wo das Kreuz in Siegespalmen, unser Klage­lied in Psalmen, unser Leid in Lust sich kehrt und die Wonne ewig währt!

7. Mich durchdringt ein heiß Verlangen. Odu gro­Ber Lebensfürst, laß mich bald dahin gelangen, wo dit mich recht trösten wirst. Aber laß auch hier auf Erden jetzt mein Herz schon himmlisch werden, bis mein Los in jenter Welt auf das aller­schönste fällt!

B. Schmold 1672-1737. Mel.: Was Gott thut, das ist wohlgethan.

4. Da wird unser Aug' erblicken, was ganz unver­gleichlich ist; ewig sich an 465. Wir warten dein, o dem erquicken, was aus Got-| Gottes Sohn, und lieben dein