Tod und Ewigkeit: Auferstehung, Gericht, Ewigkeit. 337
triumphieren
und vor des Lammes Thron| gerhütten unter strengem mit Jauchzen Kampf und Streit, da so in eurer Siegeskron'. mancher Christ gelitten, führen meine Lebenszeit; da oft wird die beste Kraft durch die Thränen weggerafft?
6. Hier sind die Siegespalmen, hier ist das weiße Kleid, hier stehn die Waizenhalmen in Frieden nach dem Streit und nach den Wintertagen; hier grünen die Gebein', die dort der Tod erschlagen, hier schenkt man Freudenwein.
7. Hier ist die Stadt der Freuden, Jerusalem, der Ort, wo die Erlösten weiden; hier ist die sich're Pfort', hier sind die gold'nen Gassen, hier ist der Freudensaal, da wir uns niederlassen zum ew'gen Hochzeitsmahl.
8. Jesu, meine Wonne, komm bald und mach dich auf, geh auf, ersehnte Sonne und fördre deinen Lauf. Jesu, mach ein Ende und führ uns aus dem Streit; wir heben Haupt und Hände nach der Erlösungszeit.
Laurentius Laurenti 1660-1722. Nach eigener Melodie.
463.
Jerusalem, du schöne, da man Gott beständig ehrt, und der Engel Lobgetöne: Heilig, heilig, heilig hört; ach, wann komm ich doch einmal hin zu deiner Bürger Zahl!
2. Muß ich nicht in Bil
3. Ach, wie wünsch' ich dich zu schauen, Jesu, liebſter Seelenfreund, dort auf deinen Friedensauen, wo man nicht mehr flagt und weint, sondern in dem höchsten Licht schauet Gottes Angesicht.
4. Komm doch, führe mich mit Freuden aus der Fremde hartem Stand; hol mich heim nach vielem Leiden in das rechte Vaterland, wo dein Lebenswasser quillt, das den Durst auf ewig stillt.
5. O, der auserwählten Stätte, voller Wonne, voller Zier! Ach, daß ich doch Flügel hätte, mich zu schwingen bald von hier nach der neuerbauten Stadt, welche Gott zur Sonne hat!
6. Soll ich aber länger bleiben auf dem ungestümen Meer, da mich Sturm und Wellen treiben durch so mancherlei Beſchwer: Ach, ſo laß in Krenz und Pein Hoffnung meinen Anker sein!
7. Alsdann werd' ich nicht ertrinken, Christus ist mein Arm und Schild, und sein Schifflein kann nicht sinken,
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