Advent.
wir befreit, ganz dir zum| und dort, grüßet mit holdDienste bereit, unserm Erlöser sel'gem Worte; doch man und Freunde! weist ihn schnöde fort. Wer nicht fühlt, was ihm gebricht, dem gefällt der Helfer nicht; wer nicht in sein Herz will gehen, läßt den Heiland draußen stehen.
4. Kennt ihr ihn, der, uns zu retten, von dem Thron des Vaters kam, und, damit wir Frieden hätten, unsre Strafe auf sich nahm? Lebt ihr als sein Eigentum ihm zur Freude und zum Ruhm? Seid auch ihr schon angeschrieben unter denen, die ihn lieben?
6. Pflanze die Palmen des Glaubens im Grunde der Seelen, wo mit den Blüten sich reifende Früchte vermählen; Frieden und Ruh', siegende Hoffnung dazu laß dem Gemüte nicht fehlen!
7. Komm Hosianna! So tönt dir's von Orten zu Orten! Komm, Hosianna! Begrüß uns mit gnädigen Worten! Dort nach dem Lauf thu uns in Herrlichkeit auf, Jesu, die himmlischen Pforten! Albert Knapp 1798-1864.
-
Mel: Freu dich sehr, o meine Seele.
76. Du, des Zukunft einst erflehten tausende in Israel, du bist unter uns getreten, Christus und Immanuel. O der teuren Gnadenzeit! Nun ist allen Heil bereit, nun soll feiner hilflos flagen, keiner hoffnungslos verzagen.
2. Aber der der Welt erschienen, wie vom Vater er gesandt, wandelt mitten unter ihnen vielen fremd und unbekannt; unbeachtet läßt man ihn seinen Weg vorüberziehn; ruft er, will man ihn nicht hören, läßt in Sünde sich nicht stören.
53
3. Und er klopft an manche Pforte, suchet Eingang hier
5. Hosianna, sei willkommen, Heiland, kehre bei uns ein, du sollst von uns aufgenommen, herzlich aufgenommen sein! Sieh, zum Einzug öffnen wir freudig unsre Herzen dir, komm, o komm, darin zu wohnen, ja als König drin zu thronen!
Karl J. Ph. Spitt( 1801-1859). Mel.: Freu dich sehr, o meine Seele.
77. Rommst du endlich doch gegangen, o du längst ersehnter Gast? Stillst du bald der Welt Verlangen? Hältst du bald im Lande Rast? Ja von ferne hör' ich schon deiner Stimme süßen Ton; nicht mehr lange wird es währen, bis du kommest einzukehren.


