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Advent.
ohne Heere, gewalt'ger Käm-| wieder wohnen in deines gropfer ohne Speere, o Friedens- ßen Vaters Haus.
fürst von großer Macht! Es
Friedrich Rückert 1789-1866.
wollen dir der Erde Herren den zu deinem
Mel.: Lobe den Herrn, den mächtigen.
sperren; doch du gewinnst ihn 5. König der Könige, sei
ohne Schlacht.
uns im Staube willkommen! Nicht bei den Engeln erscheinest du, nicht bei den Frommen; Sünder sind's nur, wo du auf niedriger Spur huldreich den Einzug genom
men.
3. Dein Reich ist nicht von dieser Erden, doch alle Erdenreiche werden dem, das du gründest, unterthan. Bewaff
net mit des Glaubens Worten zieht deine Schaar nach den vier Orten der Welt hinaus und macht dir Bahn.
4. Und wo du kommest hergezogen, da ebnen sich des Meeres Wogen, es schweigt der Sturm, von dir bedroht. Du kommst, auf den empörten Triften des Lebens neuen Bund zu stiften, und schlägst in Fessel Sünd' und Tod.
5. O Herr von großer Huld und Treue, o komme du auch jetzt aufs neue zu uns, die wir sind schwer verstört! Not ist es, daß du selbst hienieden kommst, zu erneuen deinen Frieden, da gegen sich die Welt empört.
6. O laß dein Licht auf Erden siegen, die Macht der Finsternis erliegen, und lösch der Zwietracht Glimmen aus, daß wir, die Völker und die Thronen, vereint als Brüder
will arm und in Sanftmut 2. Heil uns, das Leben erscheinen; Herrlichkeit will
mit dem Elend sich liebend vereinen! Ehre sei dir! Anders, Herr, würden ja wir ewiglich nimmer die Deinen.
mild auf den irdischen Auen 3. Seliger Anblick, wie läßt der Beherrscher der himmlischen Heere sich schauen! Šeht, er empfäht liebevoll Gruß und Gebet aller, die findlich ihm trauen.
4. Komm zu den Deinen, o Herr, die dich innig be gehren! Feinde noch triffſt du genug, die das Herz uns be schweren, aber dein Blick scheucht sie allmächtig zurück! Hilf uns, du König der Ehren!
5. Hebe dein Antlig auf deine versöhnte Gemeinde! Treibe hinweg die Verblendung, besiege die Feinde, bis


