Lob und Dank.
Nach eigener Melodie.
3. Wer mißt dem Winde seinen Lauf? Wer heißt die 18. Wie groß ist des AllHimmel regnen? Wer schließt mächt'gen Güte! Ist der ein den Schoß der Erde auf, mit Mensch, den sie nicht rührt, Vorrat uns zu segnen? Oder mit verhärtetem Gemüte Gott der Macht und Herr- den Dank erstickt, der ihm gelichkeit, Gott, deine Güte bührt? Nein, seine Liebe zu reicht so weit, so weit die ermessen, sei ewig meine größte Wolken reichen! Pflicht. Der Herr hat mein noch nie vergessen, vergiß mein Herz auch seiner nicht.
4. Dich predigt Sonnen schein und Sturm, dich preist der Sand am Meere. Bringt, ruft auch der geringste Wurm, bringt meinem Schöpfer Ehre! Mich, ruft der Baum in seiner Pracht, mich, ruft die Saat, hat Gott gemacht, bringt unserm Schöpfer Ehre!
5. Der Mensch, ein Leib, den deine Hand so wunderbar bereitet, der Mensch, ein Geist, den sein Verstand, dich zu erkennen, leitet, der Mensch, der Schöpfung Ruhm und Preis, ist sich ein täglicher Beweis von deiner Gük' und Größe.
6. Erheb ihn ewig, o mein Geist, erhebe seinen Namen! Gott, unser Vater, sei gepreist, und alle Welt sag' Amen! Und alle Welt fürcht' ihren Herrn und hoff' auf ihn und dien' ihm gern! Wer wollte Gott nicht dienen?
Chr. F. Gellert 1715-1769.
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2. Wer hat mich wunderbar bereitet? Der Gott, der meiner nicht bedarf. Wer hat mit Langmut mich geleitet? Er, dessen Rat ich oft verwarf. Wer stärkt den Frieden im Gewissen? Wer giebt dem Geiste neue Kraft? Wer läßt mich so viel Guts genießen? Ist's nicht sein Arm der alles schafft?
3. Schau, o mein Geist, in jenes Leben, zu welchem du erschaffen bist, wo du, mit Herrlichkeit umgeben, Gott ewig sehn wirst, wie er ist! Du hast ein Recht zu diesen Freuden; durch Gottes Güte sind sie dein. Sieh, darum mußte Christus leiden, damit du könntest selig sein.
4. Und diesen Gott sollt ich nicht ehren, und seine Güte nicht verstehn? Er sollte rufen, ich nicht hören, den Weg, den er mir zeigt, nicht gehn? Sein Will'


