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Lob und Dank.
ihn kennt, wer ihn nennt, fallet vor ihm nieder! Gebt das Herz ihm wieder!
2. Gott ist gegenwärtig! Dem die Cherubinen Tag und Nacht in Ehrfurcht dienen; heilig, heilig, heilig" singen ihm zur Ehre aller Engel hohe Chöre. Herr, vernimm unsre Stimm', wenn auch wir Geringen unsre Opfer bringen.
3. Wir entsagen willig allen Eitelkeiten, Erdenlust und sünd'gen Freuden. Da liegt unser Wille, Seele, Leib und Leben, dir zum Eigentum ergeben. Du allein sollst es sein unser Gott und Herre; dir gebührt die Ehre.
4. Majestätisch Wesen, möcht' ich recht dich preisen und im Geist dir Dienst er weisen! Möcht' ich wie die Engel immer vor dir stehen und dich gegenwärtig sehen! Laß mich dir für und für trachten zu gefallen, liebster Gott in allen.
5. Du durchdringest alles! Laß dein Licht uns spüren, innigst unser Herz berühren! Wie die zarten Blumen willig sich entfalten und der Sonne stille halten: Lehr mich so still und froh deine Strahlen fassen und dich wirken Iaffeit.
6. Mache mich voll Einfalt, innig, abgeschieden, sanft und still in deinem Frieden; mach mich reines Herzens, daß ich deine Klarheit schau' im Geist und in der Wahrheit! Laß mein Herz überwärts wie ein Adler schweben und in dir nur leben.
7. Komm, in mir zu wohnen; laß mein Herz auf Erden dir zum Heiligtum schon werden! Komm, du göttlich Wesen, dich in mir verkläre, daß ich stets dich lieb' und ehre! Wo ich geh', wo ich steh', laß mich dein gedenken, mich in dich versenken!
Gerh. Tersteegen 1697-1769.
Mel.: Es ist das Heil uns. Oder: Mein's Herzens Jesu.
17. Wenn ich, o Schöpfer, deine Macht, die Weisheit deiner Wege, die Liebe, die für alle wacht, anbetend überlege, so weiß ich, von Bewund'rung voll, nicht, wie ich dich erheben soll, mein Gott, mein Herr und Vater.
2. Mein Auge sieht, wohin es blickt, die Wunder deiner Werke; der Himmel, prächtig ausgeschmückt, preist dich, du Gott der Stärke; wer hat die Sonn' an ihm erhöht? Wer kleidet sie mit Majestät? Wer ruft dem Heer der Sterne?


