Am 14. Sonntage nach Trinitatis.
Es war ein Mensch, der ging von Jerufalem hinab gen Jericho und fiel unter die Mörder; die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und ließen ihn halb todt liegen. Es begab sich aber ohngefähr, daß ein Priester dieselbige Straße hinabzog und da er ihn sabe, ging er vorüber. Desselben gleichen auch ein Levit, da er kam bei die Stätte und sahe ihn, ging er vorüber. Ein Samariter aber reisete und kam dahin und da er ihn sahe, jammerte ihn seiner, ging zu ihm, verband ihm seine Wunden und goß darein Del und Wein und hob ihn auf sein Thier und führete ihn in die Herberge, und pflegte seiner. Des andern Tages reisete er und zog heraus zwei Ground gab sie
sprach zu ihm: Pflege seiner und so du was mehr wirst darthun, will ich dir es bezahlen, wenn ich wieder komme. Welcher dünkt dich, der unter diesen breien der Nächste sei gewesen dem, der unter die Mörder gefallen war? Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm that. Da sprach Jesus zu ihm: So gehe hin und thue desgleichen.
Epistel, Gal. 3, 15-22.
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Mittlers. Ein Mittler aber ist nicht eines einigen Mittler, Gott aber ist einig. Wie? ist denn das Gesetz wider Gottes Verheißung? Das sei ferne. Wenn aber ein Gesetz gegeben wäre, das da könnte lebendig machen, so käme die Gerechtigkeit wahrhaftig aus dem Gesetze. Aber die Schrift hat es alles beschlossen unter die Sünde, auf daß die Verheißung käme durch den Glauben an Jesum Christum, gegeben denen, die da glauben.
Am 14. Sonntage nach Trinitatis.
Evangelium, Luc. 17, 11-19. [ nd es begab sich, da Jesus reisete
Samaria und Galilää. Und als er in gen Jerusalem, zog er mitten durch einen Markt kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die standen von ferne und erhoben ihre Stimme und spras chen: Jesu, lieber Meister, erbarme dich unser. Und da er sie sahe, sprach er zu ihnen: Gehet hin und zeiget euch den Priestern. Und es geschah, da sie hingingen, wurden sie rein. Einer aber unter ihnen, da er sabe, daß er gesund worden war, kehrete licher Weise reden: Verachtet man Stimme und fiel auf sein Angesicht zu und mit lauter doch eines Menschen Testament nicht, seinen Füßen und dankte ihm und das wenn es bestätiget ist und thut auch war ein Samariter. Jesus aber antnichts dazu. Nun ist ja die Verheißung wortete und sprach: Sind ihrer nicht Abraham und seinem Saamen zugesagt. zehn rein geworden? Wo sind aber die Er spricht nicht, durch die Saamen, als neune? Hat sich sonst keiner gefunden, durch viele, sondern als durch einen, der wieder umkehrete und gäbe Gott durch deinen Saamen, welcher ist die Ehre, denn dieser Fremdling? Und Christus. Ich sage aber davon: das er sprach zu ihm: Stehe auf, gehe Testament, das von Gott zuvor bestäti- hin, dein Glaube hat dir geholfen. get ist auf Christum, wird nicht aufgehoben, daß die Verbeißung sollte durch das Geſetz aufhören, welches gegeben
über vierhundert
nachher. Denn so das Erbe durch das Gesetz erworben würde, so würde es nicht durch Verheißung gegeben; Gott aber hat es Abraham durch Verheißung frei geschenket. Was soll denn das Gesetz? Es ist dazu kommen um der Sünde willen, bis der Saame käme, dem die Verheißung geschehen ist und ist gestellt von den Engeln, durch die Hand des
Epistel, Gal. 5, 16-24.
Nieben Brüder, wandelt im Geiſt, ſo werdet ihr des nicht vollbringen. Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist und den Geist wider das Fleisch. Dieselbige find wider einander, daß ihr nicht thut, was ihr wolltet. Regieret euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesebze. Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, Abgötterei,


