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Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Born, 3ant, Zwietracht, Rotten, Haß, Mord, Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch habe zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß, die solches thun, werden das Reich Gottes nicht ererben. Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmuth, Keuschheit. Wider solche ist das Gesetz nicht. Welche aber Chriftum angehören, die freuzigen ihr Fleisch, sammt den Lüsten und Begierden.
Am 15. und 16. Sonntage nach Trinitatis.
Am 15. Sonntage nach Trinitatis.
Ni
Evangelium, Matth. 6, 24-34. iemand kann zweien Herren dienen, entweder er wird einen haffen, und den anderen lieben, oder wird einem anhangen und den andern verachten. Ihr könnet nicht Gott dienen und dem Mammon. Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr, denn die Speise? Und der Leib mehr, denn die Kleidung? Sehet die Vögel unter dem Himmel an; sie säen nicht, sie erndten nicht, fie sammeln nicht in die Scheunen und euer himmlischer Vater nähret sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? Wer ist unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen möge, ob er gleich darum forget? Und warum forget ihr für die Kleidung? Schauet die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen; fie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist, als derselben Eins. So denn Gott das Gras auf dem Felde also kleidet, das doch heute stehet und morgen in den Ofen geworfen wird; follte er das nicht vielmehr euch thun? Dihr Kleingläubigen! Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden Womit werden wir uns kleiden? Nach solchem allen trachten die Heiden; denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr deß alles bedürfet. Trachtet am ersten
nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen. Darum forget nicht für den andern Morgen, denn der morgende Tag wird für das Seine forgen. Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.
Epistel, Gal. 5, 25 n. 6, 1-10.
( o wir im Geiste leben, so laßt une auch im Geiste wandeln. Laßt uns nicht eitler Ehre geizig sein unter einander( uns) zu entrüsten und zu haffen. Lieben Brilder, so ein Mensch etwa von einem Fehler übereilet würde, so helfet ihm wieder zurecht mit sanftmüthigem Geist, die ihr geistlich seid. Und siehe auf dich selbst, daß du nicht auch versucht werdest. Einer trage des andern Laft, so werdet ihr das Gefeß Christi erfüllen. So aber sich Jemand läßt dünken, er sei etwas, so er doch nichts ist, der betrüget sich selbst. Ein Seglicher aber priife sein selbst Werk, und alsdann wird er an ihm selber Ruhm haben und nicht an einem andern. Denn ein Jeglicher wird seine eigene Last tragen. Der aber unterrichtet wird mit dem Wort, der theile mit allerlei Gutes dem, der ihn unterrichtet. Irret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch säet, das wird er erndten. Wer auf sein Fleisch säet, der wird von dem Fleisch das Verderben erndten. Wer aber auf den Geist säet, der wird von dem Geist das ewige Leben erndten. Laßt uns aber Gutes thun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch erndten ohne Aufhören. Als wir denn nun Zeit haben, so laffet uns Gutes thun an Jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genoffen.
Am 16. Sonntage nach
Trinitatis.
Evangelium, Luc. 7, 11-17. und es begab sich darnach, daf
Jesus mit Nain ging und seiner Jünger gingen viel mit ihm und vieles Bolf. Als er aber nahe an das Stadtthor kam, siebe, da trug man einen Todten heraus


