5. Von der Vorsehung Gottes.
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hat mit göttlich milder hand, Den erdkreis ausgeschmückt? og
4. Wer tleidet hügel, thal und au, Und ziert mit pracht den hain? Tränkt fie mit regen und mit thau? und gedeihn?
25. Wer führt die sonn' in ihrer pracht Mit jedem tag uns zu? Wer spricht zum mond in dunkler nacht: Den menschen leuchte du!
6. Wer krönt mit segen jedes jahr Daß unser herz sich freut? Wer liebet uns unwandelbar, Auch wann sein donner dreut!
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7. Wer sichert uns vor der gefahr, Die uns von ferne droht? Wer rettet oft so wunderbar Aus gegenwärt'ger noth?
8. Herr, unser herrscher, nur von dir Fließt alles heil uns zu. Dein volt, dein eigenthum sind wir, Und unser gott bist du.
9. Wie groß ist deine huld und treu! Du zähltest unser haar, Stehst uns allgegenwärtig bet In jeglicher gefahr. 10. Uns fünder trägst du mit geduld, Lehrst uns durch deinen geist, Und reut uns recht der fünden schuld So siehst du's und verzeihst.
11. Ja, deine gülte reicht so weit, So weit die wolken ziehn: Der junge rab', erbarmer, schreit Zu dir; du nährest ihn.
12. und rührte dich, o menschenfreund Nicht eines christen schmerz? Die stille zähre, die er meint, Bemerkt dein vaterherz.
13. Weh dem, der herr, an dir verzagt, Und seine zuversicht Auf menschen setzt, und heidnisch sagt: Gott achtet unsrer nicht!
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15. Er schout herab von seiner höh' Auf den, der niedrig ist. Erhebe dich, unsterbliche, Zu ihm, von dem du bist.
16. Lobfing' ihm, bet ihn ewig an Mit frommer zuversicht. Wie viel hat er an dir gethan! Vergiß es, feele, nicht.
Mel. In dich hab ich gehoffet 2c.
Sch 47. weiß, mein gott, daß all' mein thun Auf deinem willen muß beruhn, Von dir kommt glitck und fegen; Was du regierst und willst, Geht seinem ziel entgegen.d bid
2. Es steht in keines menschen macht, Daß das gescheh, was er bedacht, Und er fich dessen freue; Dein segen, höchster, macht's allein, Daß menschenrath gedeihe. d
3. Oft denken wir mit sichern muth, Dies oder jenes sei uns gut, Und ist doch weit gefehlet; Oft fehn wir auch für schädlich an, Was doch dein rath erwählet. sdsrs diny wind Boty B1
4. Drum gieb mir weisheit aus der höh' Mein vater, daß ich nicht besteh Auf meinem eigenwillen; Sei du mein licht und lehre mich Nur deinen rath erfüllen. posta aband tus din 5. Was dir gefällt, gefall' auch mir, Zufrieden sei mein Herz mit dir Bei allen deinen wegen; Und was dir misfällt, laß mich nie In meiner seele hegen.
6. Tritt du zu mir und mache leicht, Was mir sonst fast unmöglich däucht. Reichst du mir deine Hände, wiß zum guten ende.' yo! a So kömmt, was angefangen ist, GeUnd muß ich gleich ins tiefe meer 197. Ist gleich der anfang etwasschwer, Der bittern leiden treten: So stärke mich der glaub? an dich Ur- d ein troft
volles beten.
8. Wer christlich betet, dir vertraut, tapfern muth bezwingen, Du heißest Wird alles das, wovor ihn graut, Mit seine sorgen fliehn, Hilsst ihm den fieg erringen.
9. Zwar rauh ist oft der tugend 14. Er liebt dich mehr, als du ver- pfad, Den uns dein wort gewiefen stehst: Ist, seele, dir nicht fern, Und hat; Doch wer ihn muthig gehet, eilt zu helfen, eh' du flehst. Ver- Wird endlich, herr, durch deinen geift traue gern dem Herrn!
Zu steter wonn' erhöhet.
10. Du bist mein vater, ich dein kind; Was ich bei mir nicht hab' und find', Hast du in voller gnüge. So hilf nun, daß ich meinen stand Wohl halt und herrlich siege.
11. Dein fei, gott, aller ruhm und ehr: Ich will dein thun je mehr und


