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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den ehemals kurhessischen Landen
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felbst des segens quelle bist, Aus welcher alle wohlthat fließt!

9. Bei deiner gaben überfluß Er­halt mich mäßig im genuß; Bewahr' mich in der dürftigkeit Vor schmach und unzufriedenheit. Du nährst mich immer; preis und dank Bring' ich dir, gott, mein lebenlang.

dotto Erste Abtheilung.

Die wunder deiner Hand. Mein Herz ist froh! ich singe: Herr, meine lust bist du! Dir, dem ich lieder bringe, Dir jauchz ich, höchster, zu.

2. Du bist auf deinem throne Der richter aller welt, Der jeglichem zum lohne Das rechte urtheil fällt. Wenn dich die fünder schmähen, Dann strafft

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ott, der an allen enden Sott

ma isip GHT! Jem slodu ihren spott; Du sprichst, und fie Mel. Von gott will ich nicht zc. vergehen Vor deinem hauch, o gott! 3. Du, herr, haft zum gerichte Dir Unzählig gutes thut, deinen thron erhöht. Vor deinem ange­Du bist's in dessen händen Meinsichte Bleibt nicht, wer widersteht. Ihr ganzes schicksal ruht: Der für die übungszeit Mir jeden meiner tage, Mein glück und meine plage Bestimmt von ewigkeit. d m

fühnen sünder zittert: Bereut noch euren spott! Sein thron wird nie er­schüttert; Der herr bleibt ewig gott.

4. Du, herr, regierst und liebest, Was ungerecht ist, nicht. Du wägst die welt und übest Partheilos dein gericht. Die waage sinkt und steiget, Wie dein gesetz gebeut; Und jedes land bezeuget, Gott, deine heiligkeit.

5. Du bist ein fels der armen, Ein fels in jeder noth. Sie trau'n auf

3. Du bist schon treu im lieben, Noch eh' wir sind, und hast Nie lust dein erbarmen, Wenn ihnen unfall uns zu betrüben; Und, drückt unsdroht. Die thränen, die sie weinen, müh' und last. So bleibst du mit- Sind dir bekannt und werth. Du, leidsvoll; Hilfst liebreich deinen fin- gott, versäumest keinen, Der deinen dern Sie tragen und vermindern; schutz begehrt. Beförderst stets ihr wohl.

2. Da ich noch ganz verborgen Im mutterleibe lag, Da wachte schon dein sorgen; Ach! vater, wie vermag Mein dürftiger verstand Das gute zu erheben, Daß du in meinem leben Wir huldreich zugewandt!

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4. Stets hat in meinem leben Mir dieses trostes Licht Von neuem kraft gegeben, und frohe zuversicht. Wenn ich bekümmert war: So seufz't ich und war stille, Und dein stets guter wille Entriß mich der gefahr.d

6. Ihr kinder gottes preiset, Ver­fündigt in der welt Wie groß sich gott beweiset, Der, was er zusagt, hält. Er denkt daran, und fraget Nach des gerechten blut, Er hört ihn, wann er flaget, Und stillt der wetter wuth.

7. Herr, sei mir gnädig: schaue 5. Dein name sei gepriesen, Der Voll huld auf meine noth! Du bist's, jederzeit an mir So herrlich sich er- dem ich vertraue: Du hilfft auch selbst wiesen. Mein herz und mund soll vom tod, Nach überwundnen leiden dir, Du retter aus gefahr! Ein schuldig Geh' ich in's heiligthum; Und über dich, opfer bringen, Von deiner güte singen voll freuden, Erheb' ich deinen ruhm. Jetzund und immerdar.nerior Herrs$ 13

6. Du hast mir wohlgerathen, Und Mel. Mein gott das herz 2c.

Lauter guts gethan; Daß deiner liebe 46. h finge meiner feelen luft,

hoch er­

thaten g'nug Hilf, vater, daß ich dort Verklärt und ganz vollkommen, Mit allen deinen frommen, Dir danke immerfort.

freut! Ich sing' aus dankerfüllter brust Von deiner gütigkeit. alin te

2. Was ist der mensch, der staub, vor dir, Daß seiner du gedenkst? Herr aller welt, was haben wir, Wenn du

es uns nicht schenkſt? be- 3. Wer hat den himmel ausge­

spannt, Der unser aug' entzückt? Ber

Mel. Befiehl du deine wege c.

45. Gott, meine ganze seele lannt. Dir dank' ich und erzähle