Druckschrift 
Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den ehemals kurhessischen Landen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

24

Erste Abtheilung.

ich dich erheben soll, Mein gott, mein| Bringt, ruft auch der geringste wurm, herr und vater!

Bringt meinem schöpfer ehrel Mich), ruft der baum in seiner pracht, Mich, ruft die saat, hat gott gemacht; Bringt unserm schöpfer ehre!"

2. Mein auge sieht, wohin es blickt Die wunder deiner werke. Der himmel, prächtig ausgeschmückt, Preift dich, du gott der stärke! Wer hat die sonn' an ihm erhöht? Wer fleidet sie mit majestät? Wer ruft dem heer der sterne?

3. Wer mißt dem winde seinen lauf? Wer heißt die himmel regnen? Wer schließt den schooß der erde auf, Mit vorrath uns zu segnen? gott der macht und herrlichkeit, Gott, deine güte reicht so weit, So weit die wolken reichen.

4. Dich predigt sonnenschein und sturm Dich preist der fand am meere.

4

5. Der mensch, ein leib, den deine hand So wunderbar bereitet; Der mensch, ein geist, den sein verstand Dich zu erkennen leitet; Der mensch, der schöpfung ruhm und preis, Ist sich ein täglicher beweis Von deiner git' und größe.

7. Der herr beglücket alle, die ihn lieben, Die aber, die betrug und frevel üben, Verstößt er, bis er alles das bouführet, Was sich gebühret.

6. Erheb' ihn ewig, o mein geist, Erhebe jeinen namen! Gott unser vater, sei gepreist, Und alle welt sag': amen! Und alle welt ehr' gott den Herrn, Und hoff' auf ihn, gehorch ihm gern! Wer wollte gott nicht dienen?

# 708

in mat i 5) Von der Vorsehung Gottes.

8. Auf ewig will ich seinen namen loben, Von allen menschen werde gott 40. verbreiten! erhoben! Was lebet, müsse, herr zu

1a do mel. Herzliebster jefu was ze. oder: Ist auch ein gott, wer 2c. ein reich, o gott, ist

Dein reich und deine macht, die wir berehren, Und ewig wird von aller völker zungen Dein lob gesungen.

2. Der herr bewahret alle, wel be fallen; Der höchste hilft den unter­drückten allen; Ist stets bereit, mit fegen, die ihn bitten, Bu überschütten.

3. Nach dir, gott, schauen aller menschenblicke, Daß deine hand sie päterlich erquicke! Du giebst auch einem jeden ſeine ſpeiſe, Daß er dich preiſe.

du mit deinem wohlgefallen, Was lebt; thust deine hand auf und giebst allen, Was sie bedürfen: keiner sucht vergebens, Dich quell des lebens. dolers&

5. In allen wegen gottes strahlet gnade, Untadelhaft sind alle seine pfade, Und was er thut, gereicht zu

3. Du herrschest weislich, recht und gut Nach heiligen gesetzen: Du willst auch deiner treuen hut Das kleinste ſeinem preiſe, Ist gut und weise. würdig schätzen. Auf alles geht dein augenmerk, Und immer ist's dein liebstes werk, Zu segnen, zu beglücken.

6. Der herr behültet alle, die ihn lieben, und ernstlich sich im wahren guten üben; Er thut, was diefe, die ihn so verehren, Mit recht begehren.

4. Wohl uns! daß du das regiment, Gott, über alles führest. Und wohl dem, der den zweck erkennt, Dazu du uns regierest! Ich, dein so schwacher unterthan, Ich, bete dich in demith an; O, sieh auf mich in gnaden.

Mel. Sei lob und ehr' dem c.

41. Dir, unserm gott, ist nie­

und auf erden: Du bist der höchste; mand gleich Jm himmel und dein reich kann nie begriffen werden. Die über alle dich erhöht, Die fron' Unendlich ist die majeſtät, und scepter tragen.

odp, m Ind

2. Wie weit erstreckt sich dein ge­

biet! Wo ist der, der es meſſe? Wohin auch nur mein auge sieht, Da seh' ich weit, Geht deines reiches herrlichkeit. deine größe. Weit, über alle himmel Du herrschest über alles.