4. Von der Schöpfung. PLUS50ECIS ST 5. O zeuch mich über welt und zeit
Zu dir, o herr der herrlichkeit, Durch deine große liebe. Auf dich laß mich in allem sehn. Für jedes gute dich erhöh'n, Belebe meine triebe, O mein vater, Dir in allen, zu gefallen; Dir zu leben Sei mein einziges bestreben.
Mel. Ein lämmlein geht xc.
37.
welt Zum schauplats ſeiner
güte: Lobfingt ihm, der sie noch erhält, Mit freudigem gemüthe. Gott ist die liebe! rühmt es laut, Geschöpfe, die ihr ihm vertraut, Die ihr ihn kennt und ehret! Riihint es, daß seine gütigkeit Mit jedem morgen sich erneut, Und ewig, ewig währet!
2. Daß außer dir nicht alles leer Von freud' und leben bliebe, Schufft du, o gott, der himmel heer Und unsre erd' aus liebe. Du selbst bedurftest ihrer nie: Unendlicher, du ließest sie Zu ihrem glücke werden. Du aber ſättigest dich nun Mit wonne, allen wohlzuthun Im himmel und auf erden.
3. Kein mensch, kein engel felbst, ermißt Die größe deiner segen; Wie gültig deine weisheit ist In allen ihren wegen. Gott, deine güte reicht ſo weit, Als deines reichs unendlichkeit So weit, herr, als dein leben. Ach, was sind wir? die deine macht Aus todem staub hervorgebracht, Uns ewig heil zu geben.
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Mel. Warum sollt ich.
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ei zufrieden mein gemüthe! Gott ist gut, Was er thut, Ist voll lieb und güte, Er nur weiß in allen sachen, Groß an rath. Wie von that, Alles wohl zu machen.
2. Beides, erd' und himmel, preifen Seine macht, Tag und nacht Müssen sie beweisen. Sonn' und mond, das Was regt Und nah' und ferne. 3. Schau' die werke seiner hände! Mensch und thier Melden dir Seinen rühm ohn' ende, Was mir noch so kleines nennen, Gras und laub, Selbst der staub, Giebt ihn zu erkennen.
bewegt, Lobt ihn
4. Was auf bergen und in gründen, In der höh'. In der see, Oder sonst zu finden, Rühmt die weisheit seiner werke; Jeder wurm, Wind und sturm, Preisen seine stärke.
5. Sollt' ich denn nicht ihn erheben; Wie so gar Wunderbar Gab er mir mein leben! Was ich hab' ist sein geschenke, Auch der geist, Der ihn preist, Mit dem ich ihn denke.
6. Wie mich sein getreues sorgen, Tag und nacht Nimmt in acht, Das zeigt jeder morgen. Ja kein augenblick verschwindet, Der mich nicht, Gott, mein licht! Dir zum dank verbindet.
7. Setzten mir des kreuzes plagen Heftig zu, So halfft du, O mein gott, sie tragen; War kaum noch geduld vorhanden: Deine kraft hat geschafft, Daß ichs überstanden.
4. O vater, welchem keiner gleicht 8. Nun, mein herz, das hat schon An liebe, wie an stärke! Kein dank, kein lobgefang erreicht Die wunder deiner werte. Doch ist dirs angenehmer dant, Dir ist es mehr als lobgesang, Wenn ich dich thätig liebe! Und gern in meiner Lebenszeit Erbarmen und wohlthätigkeit An andern menschen übe. 5. Du bist die liebe, dank sei dir, Daß ich dich so erkenne, Und dir zum ruhm, zum troste mir, Dich meinen Auch ich will gerne liebreich sein, Will glücklich machen,
vater nenne.
will erfreu'n, Will helfen und dir gleichen. Von diesem heil und dieser pflicht, gott der liebe, laß mich nicht, So lang' ich lebe, weichen.
lange Gott gethan; Denke dran, Wird dir jemals bange, Als wollt' er dich ganz verlassen. Es geschicht Wahrlich nicht: Er kann dich nicht haffen.
9. Drum ergieb dich seinem willen Heiße gut, Was er thut, Er wird's auch erfüllen. Denn er ist in allen sachen Groß von rath, Wie von that; Er, er wirds wohl machen.
Mel. Sei Lob und ehr' dem sil 39. Menn ich, o schöpfer, deine Die
beiner wege, Die liebe, die für alle wacht, Anbetend überlege: So weiß ich, von bewundrung voll, Nicht, wie


