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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den ehemals kurhessischen Landen
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E sein Leben nicht zu then'r, für uns

zu geben. Er erstand; herrscht hoch erhöhet, In dem reich, das nie ver­gehet; Er läßt auch uns im grabe nicht, Und kommt dereinst zum weltgericht.

3. Wir glauben an den heil'gen geist, Unfern göttlichen regierer, Den jefus christus uns verheißt, Uns zum bei­stand und zum führer. Der in trüb­sal seine christen Eilt mit muth und 2. Wir glauben auch an jesum christ, kraft zu rüsten; Der uns lehrt verge­Gottes sohn, den eingebornen, Den bung finden, Und der tugend werth em­Herrn, der mensch geworden ist. Den pfinden, Er flößet uns in todesschmerz, erretter der verlornen. Er, er achtete| Des ew'gen lebens trost ins Herz.

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alpinis Erste Abtheilung.

In bekannter Melodie.

34. Wir glauben an den ein'gen gott, Schöpfer himmels

und der erden. Er, aller vater, unser gott, Hieß uns seine kinder werden. Er will uns auch stets ernähren. Jedes wahre gut gewähren. Er erwog schon, eh' wir waren, Unfre rettung in gefah­Er ist's, der für uns sorgt und wacht, und alles steht in seiner macht.

rent.

4) Von der

the mel. Wer nur den lieben- gott ze. oder: Du weiser schöpfer it.

35. Beherrscher himmels und

der erden, Der du all­

Schöpfung.

fällt; Und end ich diesen furzen lauf, So nimm zu deiner ruh mich auf.

Mel. Wie schön leuchtet der ic.

36. Gott, deffen starte hand

gegenwärtig bist, Bon niemand kannst Vor dem kein ding verborgen ist; Auch ziehe mein gemüth zu dir, und deine größe leb' in mir.

2. Wohin ich herz und augen lenke, Da find' ich deiner gottheit spür. Wenn ich voll andacht überdenke Dein wert, die herrliche natur, So ruft sie nah und fern mir zu: Wie groß ist gott, wie klein bist du!

die welt Erschaffen hat und noch erhält, Ich sehe deine güite; Ich sehe sie und werd' entzückt, Wohin auch nur mein auge blickt, So bald ich mein gemüthe Auf dich, Schöpfer, Achtsam lenke Und ich denke, Find' ich armer Dich als vater und erbarmer.

2. Seh ich, so weit mein auge reicht, Gen himmel, so entdeckt? ich leicht. Die 13. Uns zeigen alle elemente, Wie spuren deiner gilte. Der himmelslichter weif' und gut der schöpfer sei; Olauf und pracht, Sein sternenheer, das wenn das stumme reden könnte, Es du gemacht, Erwecket mein gemüthe, stimmte der ermunt'rung bei; Rührt, Großer Schöpfer, Dich zu singen, Dir menschen, gottes güt' und macht, Die zu bringen Ehr' und stärke. Groß euch und uns hervorgebracht! find deiner allmacht werke.

4. Herr, gott, wie groß ist deine liebe; Die erd' ist deiner güte voll. Verleih' mir deines geistes triebe, Dich zu erkennen, wie ich soll. Nimm, was ich kann und hab' und bin, Zu deinem dienst auf ewig hin.blo

3. In ungewittern, sturm und wind, Die deines thrones diener sind, Ent­deck' ich deine güte. Das feuer, wie der wasser grund, Macht deine große liebe fund. Mit fröhlichem gemüthe, Will ich Täglich Darauf achten, Und betrachten Deine werke; Rühmen deine huld und stärke.

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5. Hilf, daß die güter dieser erden Mich zu dir locken, höchstes gut. Daß sie mir nicht zum fallstrick werden, Und ihr genuß mir schaden thut. Laß allen mißbrauch ferne fein; Mein letztes ziel sei du allein.

4. Dein erdreich, gott, das jeder­mann Giebt brod und kleider, seh' ich an Und schmecke deine güte; Ich rieche, fühl' und höre sie Im feld und wald; ich sehe sie In aller fluren blüthe. Von dir Zengen Alle dinge, So geringe Sie mir scheinen: Wie

6. Hier ist mein leben eine reise, Hier geht mein weg zur andern welt; Drum mache du mich fromm und weise, Daß ich hier thu' was dir ge- im großen, so im fleinen.

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