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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den ehemals kurhessischen Landen
Entstehung
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3. Von der Heiligen Dreieinigkeit.

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Gott, unsre herzen rühren! Nie müß' sinn, Daß wir die fünde hassen, Und uns deine vaterhuld zur sicherheit uns noch in der gnadenzeit, Den reich­verführen! Trag uns erbarmend fer- thum deiner giltigkeit 3ur beßrung nerhin; Doch gieb uns auch dabei den leiten laffen.( 906.10

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3) Von der heiligen Dreieinigkeit. Bekannte Melodie. 31. A llein gott in der höh sei

ehr, Und dank sei seiner gnade. Er forget, daß uns nimmer­mehr Gefahr und unfall schade. Uns wohlzuthun ist er bereit! Er will nur unsre seligkeit. Erhebet ihn mit freuden! 2. Ja, vater, wir erheben dich Mit freudigem gemüthe. Du herrschest unveränderlich Mit weisheit und mit güte. Unendlich groß ist deine macht, Und stets geschicht, was du bedacht, Wohl uns, daß du regiereſt!

3. D jesu christ, des höchsten sohu! Dich, seinen eingebornen, Dich sandte gott vom himmelthron Zur rettung des verlornen. Du mittler zwischen uns und gott, Hilf uns im leben und im tod; Erbarm' dich unser aller!

Mel. Ich glaub' an einen gott 2t. ch

32. glaub' an gott, den S einigen; Den ewigen:

den herrlichen. Der himmel und die erde Ward, als er sprach: es werde; Er ist mein vater, dessen ruf Auch mich zu seinem dienst erschuf. Er hat auch mir zum leben Empfindung und vernunft gegeben. Er, groß durch weisheit, güt' und macht, Hat vor der welt an mich gedacht, Bleibt stets mein vater und mein gott, Der für mich sorgt, mir hilft in noth, Mich nähret, mich beschützet.

| Vom tode stand er siegreich auf, Und fuhr verklärt zu gott hinauf; Kömmt einst, wann diese welt vergeht, Und richtet dann voll majestät Die leben­den und todten.

2. Ich glaub' an jesum, gottes sohn. Er herrscht mit gott auf einem thron, Er wurde mensch, vom bösen Mich fünder zu erlösen. Er tilgte meiner fünden schuld, Erwarb durch blut mir gottes huld, Und ließ für mich sein leben, Den himmel mir zu geben.

3. Ich glaub' auch an den heil'gen geist, Der mich der finsterniß entreißt, Den weg des glücks mich lehret, Und mich zit gott bekehret. Auch er ist ew'ger wahrer gott! Er tröstet mich in jeder noth, Läßt in der noth der fünden Mich gnad' und rettung finden. Er macht mich fromm und tugend­haft, Und giebt zum guten lust und fraft. Er führet mich zur seligkeit, Zu der, wann gott die welt erneut. Mein leib auch auferstehet. re

4. O heil'ger geist, du geist von gott, Erleuchte, beß're, tröfte, Die jesus chrift 33.

durch seinen tod Zum dienst des herin erlößte. Auf deinen beistand hoffen wir; Ach leit uns stets, so sind wir hier Und auch einst ewig selig.

Mel. Wie schön Leuchtet der it.

obsinget gott! dant, preis

und Sei

gott je mehr und mehr, Für alle seine werke! Von ewigkeit zu ewigkeit Lebt er, und herrschet weit und breit, Mit weisheit, güt' und stärke. Singet, Bringet Frohe lieder! Fallet nieder;

Gott ist herrlich; Unaussprechlich groß

und selig. og Soffop

str

2. Lobsinget gott! dant, preis und ruhm Sei von uns, deinem eigenthum, Herr jesu, dir gesungen. Du mittler zwischen uns und gott, Haft, durch gehorsam bis zum tod, Das leben uns errungen. Heilig, Selig Ist die freundschaft Und gemeinschaft Aller frommen, Die durch dich zum vater kommen.

3. Lobsinget gott! du geist des Herrn Sei nie von unserm geiste fern, Mit traft ihn auszurüsten! Du machst uns gläubig, weis' und rein, Hilfft uns ge trost und siegreich fein Im streit mit unsern lästen. Leit' uns, Stärt uns, In der freude, Wie im leide, Gott ergeben Und der tugend treu zu leben.