2. Von den Eigenschaften Gottes.
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verehrt.
hält; Noch größrer gülte proben Hat| bürgen währt Die güte, die dein volt für uns deine hand Im himmel aufgehoben, Der wonne vaterland. Dahin uns zu erheben, Sandtst du den sohn herab, Der huldreich selbst sein leben Für uns verlorne gab.
3. Wie groß ist deine gnade! Wer ist so reich an huld, als du? Auch auf dem sündenpfade Siehst du uns voller langmuth zu. Du lockest uns zur buße, Und fallen wir gebeugt Boll reue dir zu fußze, Voll reu, die beßrung zeugt; So schenkest du uns armen Auch trost an deiner huld, Und tilgest aus erbarmen Die ganze fündenschuld.
4. Mit jedem neuen morgen Ist immer deine gülte neu! Selbst unserm wunsch und sorgen kommst du zuvor mit vatertren. Du, ursprung aller gaben, Du weißt, was uns gebricht; Und was wir nöthig haben, Versagst du keinem nicht. Wie sind doch unsre tage Von deinem wohlthun voll; Selbst ihre last und plage Lenkst du zu unserm wohl.
5. Wer sollte dich nicht lieben? Du haft uns ja zuerst geliebt, Und bist stets treu geblieben, Wie viel wird
In eigner Melodie.
wider dich verübt. Mit gnaden uns 28. Wie groß ist des allmächtzu segnen Ist ewig deine lust; Weit dant dir zu begegnen, Sei stets auch unsre lust! Zu ehren deinen willen, Uns selbst zum glück und heil, hn freudig zu erfüllen, Sei unser bestes theil!
gen güte? Ist der ein mensch, den sie nicht rührt, Der mit verhärtetem gemüthe, Den dank erstickt, der ihm gebührt? Nein, seine liebe zu ermessen, Sei ewig meine größte pflicht. Der herr hat mein noch nie vergessen: Vergiß, mein herz, auch seiner nicht.
2. Wer hat mich wunderbar bereitet? Der gott, der meiner nicht bedarf. Wer hat mit langmuth mich geleitet? Er, dessen rath ich oft verwarf. Wer stärkt den frieden im gewissen? Wer giebt dem geiste neue kraft? Wer läßt mich so viel guts genießen? Jfts nicht sein arm, der alles schafft?
3. Blick, o mein geist, in jenes leben, Für welches du erschaffen bist; Wo du, mit herrlichkeit umgebent, Gott ewig sehn wirst, wie er ist. Du hast ein recht zu diesen freuden; Durch gottes gülte sind sie dein. Sieh, darum mußte christus leiden, Damit du tönntest selig sein.
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6. Wer hier auf seinen wegen Dein wort vor. augen hat und hält, Den sebest du zum fegen Schon hier, noch mehr in jener welt. Du schaffst ihm selbst aus leiden Den herrlichsten gewinn, Und führest ihn zu freuden, Die ewig währen, hin. Wie groß ist deine güte! Mich ihrer stets zu freun, Laß, gott, auch mein gemüthe Boll liebe zu dir sein.
2. Dir, gott, ist tein geschöpf verborgen: Nicht eins, vom menschen bis aufs thier; Du würdigst aller deiner sorgen, Sie danken lust und leben dir. Es mag auch klein und niedrig sein, Dir, gott, ist nichts zu groß, zu klein.
3. Mit frommem freudigen gemüthe. Erheb ich, gott voll gnade, dich! Wie herrlich ist nicht deine güte! Wie liebst du uns so väterlich! Uns, die wir ohne furcht und graun Stets deinem schutz und segen traun!
4. Mit welchem reichen überfluffe Erfüllst du diese welt, dein haus! Du theilft ihn allen zum genusfe, So väterlich, so reichlich aus, Und i des lebens quell: fließt Aus dir, der du das leben bist.
5. Wir sehn, o herr in deiner sonne, Den segen deiner huld, dein licht: Entzeuch uns deiner güte wonne, Dein gnadenvolles aufsehn nicht! Herr. deine huld erfreue die, Die dich verehren! segne fie!
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Mel. Wer nur den lieben gott ic. ober: Du weiser schöpfer ze. Soweit nur deine sonnen glänzen, Reicht deine huld, die uns erhält; Reicht über unsers himmels grenzen, D vater, bis zur ferusten welt; Gleich ewigen ge


