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ootto fochiuso d Erste Abtheilung.
dim, motome
herzig und von duldendem gemüthe; Will denen heil und ew'ge lust bescheren, Die ihn verehren.
2. Er handelt nicht mit uns nach unsern sünden, Und läßt verschonend uns das nicht empfinden, Was wir, weil wir ihm unser herz nicht gaben, Verschuldet haben.
3. Hoch ist der Himmel über seiner erde, So groß ist auch, daß er geliebet werde, Die huld des herrn bei denen, die ihn lieben, und gutes üben.
4. So zärtlich sich ein vater seiner finder Erbarmet, so erbarmt sich gott der sünder, Wenn sie von herzen sich zu ihm bekehren, Jhm treue schwören.
5. Er schlägt und heilt, verwundet, läßt genesen; Er weiß, der mensch ist ein zerbrechlich wesen; Er denkt daran, daß das geschöpf aus erde Doch asche werde.
Mel. Es ist das heil uns kommen 2c. oder: Eigene Melodie.
25. obfinget gott und betet an!
Es dank', es rühm', es finge, Es jauchze, wer nur jauchzen tann, Dem schöpfer aller dinge! Wie groß, wie schön ist seine kraft! Wie herrlich, wie untadelhaft Sind alle seine werke!
6. Von ewigkeit zu ewigkeiten währet Die gitte gottes dem, der tugend ehret. Ach! leite denn auch mich auf deinem pfade, Du gott der gnade! 7. So werd
7. Er selbst entflammt in deiner brust Die sehnsucht nach vergnügen. Er schuf auch quellen, die voll luft Stets rinnen, nie versiegen. Gieb nur auf seine Denn segen
genießen; So wird mein lebeer huld volle macht Schafft allen wahre freude.
sanft vor dir verfließen: So werd' ich dort mit allen engelchören Dich Dich fröhlich ehren.
8. Dir wohlzuthun, das ist ihr ziel; Laß dich zum dank erwecken! O hätt' ich doch genug gefühl, Wie gut er ist, zu schmecken! Ist seiner wohnung vorhof schon So schön; wie wird mich einst sein thron, Wie wird er selbst entzücken!
9. Lobsinget gott und betet an! Es dant, es rühm, es singe, Es jauchze, wer nur jauchzen kann, Dem schöpfer aller dinge! Wie groß ist unsers schöpfers macht! Wie herrlich, wie untadelhaft Sind alle seine werte!
4. Wo ist ein gras! wo nur ein blatt, Ein stäublein auf der erde, Wodurch, o mensch, nicht gottes rath Und kraft verherrlicht werde: D, wie ist seine macht so reich! Was aber deiner trägheit gleich, Daß du's nicht siehst, nicht fühlest?
Bestrahlt sie, ihr zu ehren! Das auge fieht sich nimmer satt, Sieht, was es auch gesehen hat, Doch immer neue wunder!
5. Gab seine macht, die schöpferin, Zum führer deines Lebens Dir deinen geist, so manchen sinn, So viel gefühl vergebens? Für wen, für wen, als dich, erschafft, Erhält und schmücket seine kraft So viele große werke?
6. Dein gott bedarf nichts; seine hand, Die seine schöpfung schmückte, Gab dir empfindung und verstand, Damit er dich beglückte. Willst du, o mensch, nicht glücklich sein? Will sich nicht deine seele freun, Nicht immer froher werden?
2. Wie schön, wie würdig seiner
macht mit allen ihren heeren Die 26.
wie viel licht
3. Nicht wunder für das aug' allein: Auch wunder für die feele: Damit es ihr, sich zu erfreun, An teiner schönheit fehle. Wie kunstvoll ändert gott fie ab! Dem, mangelt, was er andern gab; Und jedes ist doch herrlich.
Mel. Nun lob mein seel', den c.
gott, du biſt die liebe;
luft. Drum preist mit frohem triebe Dich unfre dankerfüllte bruft. Wie fo gar ohne grenzen Ist deine gültigteit! So weit die himmel glänzen. Uebst du barmherzigkeit. Dit siehst mit wohlgefallen Auf das, was du gemacht; Und haft auch uns, uns allen, Biel gutes zugedacht.
2. Uns ewig zu beglücken, Erschufft du uns und deine welt, Die hier schon zum entzücken So viele wunder in sich


