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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den ehemals kurhessischen Landen
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4. Von den Eigenschaften Gottes.

den sterbend ich für sie zur sichern zuflucht wähle. Denn deine gnad und wahrheit ist So ewig als dit selber bist: Heil mir, daß ich dir traue!

7. Mein leib ist sterblich, nicht mein geist, Den will ich dir vertrauen: Dein wort, das wahrheit ist, verheißt, Er soll dein antlitz schauen. Mein fleisch ruht auch nur fürze zeit: Am erntetag der ewigkeit Wirst du es auferwecken.

8. Wenn alles um mich her vergeht, Soll ich doch nicht vergehen; Vor dei­nem thron, der ewig steht, Soll ich auch ewig stehen. Du giebst an allem

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og hit monds b. Allwissenheit Gottes.

Mel. Christ, unser herr, zum jordan 2c. gericht Wird alles einst entdecken, Was im verborgnen jetzt geschicht, Und schande, fürcht und schrecken Wird dann die heuchler treffen.

6. Laß mich, o höchste majestät! Dein helles auge scheuen. Das nie ein heuchler hintergeht mit falschen schmeicheleien. Durchdringe träftig feel und geist Mit deinen heitern blicken. Laß, was geheime schande heißt, Sammt allen bösen tücken, Mich stets forg­fältig meiden.

14. Allwissender vollkommner geist! Deß auze alles sie­het, Was nacht und abgrund in sich schleußt, Und dem sich nichts entziehet: Es kann vor deinem hellen licht Sich kein geschöpf verstecken. Was in der finsterniß geschicht, Das weißt du auf­zudecken, und vor gericht zu bringen.

2. Selbst die gedanken kennest du, Eh' sie in mir entstehen, Und was ich wünsche, rede, thu, Das kann dein auge sehen, Vor dir ist alles offenbar! Du prüfest herz und nieren, alle

Rebst du klar, die unser herz regieren; ſiehst Nichts bleibt vor dir verborgen.

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deinem heil, Gott, deinen wahren freun­den theil: Auch mir gewiß mit ihnen!

9. Einst fallen erd und himmel hin An deinem weltgerichte: Dann dank ichs dir, daß ich noch bin, Und wohn in deinem lichte. Dann werd ich ewig, ewig sein, Mich ewig deiner gnade freun, Und meiner seligkeiten.

10. Der feligen unsterblichkeit, Die du mir dort willst schenken, Laßß mich in dieser turzen zeit, O gott, mit ernst bedenken! Sie sei mein trost, mein höchstes gut, Sie stärke mich mit kraft und muth; Gerecht vor dir zu leben! no( ad och not doi mdog mism stunt# T

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3. Was deiner freunde herz begehrt, Das weißt du, eh' sie beten, Jhr seufzen wird von dir erhöht, Eh sie noch vor dich treten. Was deiner feinde rath beschließt, Das ist dir unverborgen; Dir, der du ihren anschlag siehst, Als wie den lichten morgen, Den teine schatten decken.

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4. Was nach verfließung dieser zeit, Noch künftig wird geschehen, Das steht dein auge allbereit Als gegen­wärtig stehen. Dir stellt sich alles deutlich dar, Das, was erst noch soll werden, Und was nun ist, und was einst mar Im himmel und auf erden. Wer sollte dich nicht fürchten.

5. Bleibt gleich vor menschen man­ches noch In dieser welt verschwiegen: So wird dein auge fünftig doch Die finsterniß besiegen. Dein unpartheiisches

SOND n en mel. D gott, du frommer gott 2c. err,

15. Dir bin ich unverborgen; H

Du kennst mein ganzes thun Und alle meine forgen; Was meine seele denkt, War dir bereits bekannt, Eh der ge­danke noch In meiner feel' entstand

2. Nie spricht mein mund ein wort, Das du, o herr, nicht wissest. Du schaffest, was ich thu; Du ordnest, du beschließest, Was mir begegnen soll. Erstaunt seh ich auf dich; Wie groß ist dein verstand! Wie wunderbar für mich!

3. Wohin, wohin soll ich Vor dei­nem geiste fliehen? Wo könnt ich je­mals wohl Mich deinem aug entziehen? Führ ich gen himmel auf; So bist du, höchster, da; Führ ich zur tief hinab, Auch hier bist du mir nah.

4. Nähm' ich auch, schnell zu fliehn, Die fittige vom morgen; Selbst an dem fernsten meer Bleib ich dir nicht verborgen: Auch da umschlösse mich