7. Unverzagt und ohne Grauen soll ein Christ,
wo er ist,
stets sich lassen schauen;
wollt' ihn auch der Tod bekriegen, Christi Blut
und sein Mut
hilft auch den besiegen.
nein, er reißt
meinen Geist
aus viel tausend Nöten,
endigt dieses Lebens Leiden
und giebt mir einst dafür
alle Himmelsfreudeu.
8. Denn kein Tod kann mich ertöten; du bist mein,
ich bin dein:
9. Dann werd ich mit bessern Schäßen
Geist und Herz
auf den Schmerz
ewig dort ergehen.
Hier ist kein recht Gut zu finden: was die Welt
in sich hält,
muß wie Rauch verschwinden.
13)( Ref. Ges. Nr. 525, Luth.
1. Was Gott thut, das ist wohlgethan, es bleibt gerecht sein Wille. Bie er fängt meine Sachen an, will ich ihm halten stille; er ist mein Gott, der in der Not
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10. Was sind dieses Lebens Güter? Unbestand,
mich wohl weiß zu erhalten, drum laß ich ihn nur walten.
eitler Tand,
Kummer der Gemüter.
Dort, dort sind die edlen Gaben,
da mein Hirt Christus wird
mich ohn Ende laben.
11. Herr, mein Hirt, Brunn aller Freudenk
niemand kann uns scheiden!
ich bin dein,
weil du dein Leben
und dein Blut
mir zu gut
für mich hingegeben.
12. Du bift mein, weil ich dich faffe
und dich nicht,
o mein Licht,
aus dem Herzen lasse.
Laß mich, laß mich hingelangen,
wo du mich
und ich dich
ewig werd umfangen.
Paul Gerhardt( 1607-1676).
Ges. Nr. 436, Kernl. Nr. 127.)
2. Was Gott thut, das ist wohlgethan; er lässet mich nicht fallen,
er führet die auf rechter Bahn, die seine Wege wallen.
Trost und Geduld
giebt seine Huld;
er wird mein Unglück wenden,
es steht in seinen Händen.


