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Hessischer Landeskatechismus mit einer Auswahl von Sprüchen, Psalmen und Kirchenliedern / bes. von Friedrich Opper
Entstehung
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3. Der große, starke Gott woll' uns von allem Bösen, und was uns schaden kann, gewaltiglich erlösen;

er schüß' uns in Gefahr, er helf' uns allezeit,

so lang er uns dahier

das Leben noch verleiht.

12)( Ref. Gef. Nr. 524, Luth. 1. Warum sollt' ich mich denn grämen? Hab ich doch Christum noch,

wer will mir den nehmen?

Wer will mir den Himmel rauben,

den mir schon

Gottes Sohn

beigelegt im Glauben?

2. Ich kam unter Angst und Nöten,

hilfelos,

arm und bloß

einst ans Licht getreten:

nichts nehm ich auch von der Erde

dann mit mir,

wenn ich bier

einst verscheiden werde.

4. Dir, Gott, dir, und nicht uns sei Ehr und Preis gegeben, was in uns ist, ſoll stets, Herr, deine Huld erheben. und stehn wir einst verklärt in deinem Heiligtum, so sei dein Name, Gott, auf ewig unser Ruhm.

Martin Rintart, 1649.

Gott allein

ift es, der's gegeben.

Fordert er es einstens wieder,

nehm er's hin,

ich preis ihn

doch durch meine Lieder.

Gef. Nr. 435, Kernl. 128.) Angst und Pein, sollt ich drum verzagen? Der es schickt,

der hat's in Händen;

er weiß wohl,

wie er soll

all mein Unglück wenden.

5. Gott hat mich bei guten Tagen oft ergeht;

sollt ich jest

nicht auch etwas tragen?

Fromm ist Gott

und schärft mit Maßen

sein Gericht,

kann mich nicht

3. Gut und Blut, Leib, Seel und Leben ganz und gar verlassen.

ist nicht mein;

6. Satan, Welt und ihre Rotten können mir

nichts mehr hier

thun als meiner spotten.

Laß sie spotten, laß fie lachen; Gott, mein Heil,

4. Schickt er mir ein Kreuz zu tragen, wird in Eil

dringt herein

sie zu Schanden machen.