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Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern : [nebst Ordnung und Form des Hauptgottesdienstes an Sonn- und Festtagen]
Entstehung
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Weihnachtslieder.

mehr dafür; Gott sey Lob, Ehr was euch quält, was euch fehlt; und Preis!:,:

Nikol. Hermann, † 1561.

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ich bring alles wieder.

Eigne Melodie.

7 Ei, so kommt und laßt uns laufen! Stellt euch ein, Groß und Klein, kommt mit

62. Fröhlich soll mein großen Haufen! Liebt den, der

Herze springen dieser Zeit, da vor Freud alle Engel singen. Hört, hört, wie mit vollen Choren alle Luft laute ruft: Christus ist geboren!

vor Liebe brennet, schaut den Stern, der uns gern Licht und Labsal gönnet.

2. Heute geht aus seiner Kammer Gottes Held, der die Welt reißt aus allem Jammer. Gott wird Mensch, dir Mensch zu Gute; Gottes Kind, das verbindt sich mit unserm Blute.

8. Die ihr schwebt in gro­ßem Leiden, sehet, hier ist die Thür zu den wahren Freuden. Faßt ihn wohl, er wird euch führen an den Ort, da hinfort euch fein Kreuz wird rühren.

3. Sollt uns Gott nun kön­nen hafsen, der uns gibt, was er liebt über alle Maßen? Gott gibt, unserm Leid zu wehren, seinen Sohn aus dem Thron seiner Macht und Ehren.

4. Sollte von uns seyn ge­fehret, der sein Reich und zu­gleich sich selbst uns verehret? Sollt uns Gottes Sohn nicht lieben, der jetzt kömmt, von uns nimmt, was uns will be­trüben?

5. Er nimmt auf sich, was auf Erden wir gethan, gibt sich an unser Lamm zu wer­den; unser Lamm, das für uns stirbet und bei Gott für den Tod Heil und Fried erwirbet.

6. Nun er liegt in seiner Krippen, ruft zu sich mich und dich, spricht mit süßen Lippen: lasset fahrn, o lieben Brüder,

9. Wer sich findt beschwert im Herzen, wer empfindt seine Sünd und Gewissensschmer­zen, sey getrost: hier wird ge­funden, der in Eil machet heil die vergiften Wunden.

10. Die ihr arm seyd und elende, kommt herbei, füllet frei eures Glaubens Hände. Hier sind alle gute Gaben und das Gold, da ihr sollt euer Herz mit laben.

11. Süßes Heil! laß dich umfangen, laß mich dir, meine Zier, unberrückt anhangen. Du bist meines Lebens Leben: nun kann ich mich durch dich wohl zufrieden geben.

12. Jch bin rein um deinet­willen; du gibst gnug Ehr und Schmuck mich drin einzuhüllen. Ich will dich ins Herze schlie­ßen, o mein Ruhm, edle Blum, laß dich recht genießen.

13. Ich will dich mit Fleiß