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Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern : [nebst Ordnung und Form des Hauptgottesdienstes an Sonn- und Festtagen]
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Lob- und Danklieder.

Gab; Lob sey dir, mildester Berather, für alles, was ich bin und hab, für alles Gute in der Welt, das du zu mei­nem Heil bestellt.

7. Mein treuster Jesu, sey gepriesen, daß dein erbar­mungsvolles Herz sich mir so hülfreich hat erwiesen, und mich durch Blut und Todes­schmerz von Satans Macht und Grausamkeit zu deinem Eigen­thum befreit.

8. Auch dir sey ewig Ruhm und Ehre, o heilig werther Gottes Geist, für deines Tro­stes süße Lehre, die mich ein Kind des Lebens heißt. Ach, wo was Guts von mir geschicht, das wirket nur dein göttlich Licht.

der größesten Gefahr ward ich dein Trostlicht stets gewahr.

unsäglich gnädige Geduld.

10. Vor Andern füß ich deine Ruthe, die du mir aufgebun­den hast. Wie viel thut sie mir doch zu Gute, und ist mir eine sanfte Last. Sie macht mich fromm und zeigt dabei, daß ich von deinen Liebsten sey.

11. Ich hab es ja mein Le­betage schon so manch liebes Mal gespürt, daß du mich un­ter vieler Plage getren durch alles hast geführt. Denn in

12. Wie sollt ich nun nicht voller Freuden in deinem ste­ten Lobe stehn? Wie wollt ich auch im tiefsten Leiden nicht tri­umphirend einher gehn? Und fiele auch der Himmel ein, so will ich doch nicht traurig seyn.

13. Ich will von deiner Güte singen, so lange sich die Zunge regt; ich will dir Freudenopfer bringen, so lange sich mein Herz bewegt; ja, wann der Mund wird kraftlos seyn, so stimm ich doch mit Seufzen ein.

14. Ach, nimm das arme Lob auf Erden, mein Gott, in allen Gnaden hin. Im Himmel foll es besser werden, wann ich bei deinen Engeln bin; da sing ich dir im höhern Chor viel tausend Halleluja vor.

Jobann Menger, geb. 1658, 1734

9. Wer überströmet mich mit Segen? Bist du es nicht, o reicher Gott? Wer schüßet mich auf meinen Wegen? Du, du, o Herr Gott Zebaoth! Du

Mel. Jesu, meines Lebens 2c.

trägst mit meiner Sündenschuld 12. Womit soll ich dich

wohl loben, mächtiger Herr Zebaoth? Sende mir dazu von oben deines Geistes Kraft, mein Gott! Denn ich kann mit nichts erreichen deine Gnad und Liebeszeichen. Tausend, tausendmal sey dir, großer Kö­nig, Dank dafür!

2. Herr, entzünde mein Ge­müthe, daß ich deine Wunder­macht, deine Gnade, Treu und Güte stets erhebe Tag und Nacht; denn von deinen Gna­