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Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern : [nebst Ordnung und Form des Hauptgottesdienstes an Sonn- und Festtagen]
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Lob und Danklieder.

dengüssen Leib und Seele zeu­gen müssen. Tausend, tau­sendmal sey dir, großer König, Dank dafür!

3. Denk ich nur der Sün­denstraßen, drauf ich häufte Schuld mit Schuld, so möcht ich vor Scham erblassen vor der Langmuth und Geduld, womit du, o Gott, mich Ar­men hast getragen mit Erbar­men. Tausend, tausendmal sey dir, großer König, Dank dafür!

4. Ach ja, wenn ich über­lege, mit was Lieb und Gü­tigkeit du durch so viel Wun­derwege mich geführt die Le­benszeit, so weiß ich kein Ziel zu finden, noch den Grund hie zu ergründen. Tausend, tausendmal sey dir, großer Kö­nig, Dank dafür!

5. O wie hast du meine Seele stets gesucht zu dir zu ziehn, daß ich aus der Sün­denhöhle möchte zu den Wun­den fliehn, die mich ausgeföh­net haben und mit Kraft zum Leben laben. Tausend, tau­sendmal sey dir, großer König, Dank dafür!

6. Ja, Herr, lauter Gnad und Wahrheit sind vor deinem Angesicht; du, du trittst her­vor in Klarheit, in Gerechtig­keit, Gericht, daß man soll aus deinen Werken deine Güt und Allmacht merken. Tausend, tausendmal sey dir, großer Kö­nig, Dank dafür!

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7. Bald mit Lieben, bald mit Leiden kamst du, Herr, mein Gott, zu mir, nur mein Herze zu bereiten, sich ganz zu ergeben dir, daß mein gänzli­ches Verlangen möcht an dei­nem Willen hangen. Tausend, tausendmal sey dir, großer Kö­nig, Dank dafür!

8. Wie ein Vater nimmt und gibet, nachdems Kindern nüglich ist, so hast du mich auch geliebet, Herr, mein Gott, zu jeder Frist, und dich mei­ner angenommen, wenns auch gleich aufs Höchste kommen. Tausend, tausendmal sey dir, großer König, Dank dafür!

9. Mich hast du auf Adlers­flügeln oft getragen väterlich), in den Thälern, auf den Hü­geln wunderbar errettet mich; wenn schien alles zu zerrinnen, ward ich deiner Hülf doch in­nen. Tausend, tausendmal sey dir, großer König, Dank dafür!

10. Fielen tausend mir zur Seiten und zur Rechten zehn­mal mehr, ließest du mich doch begleiten durch der Engel star­kes Heer, daß den Nöthen, die mich drangen, ich bin dennoch stets entgangen. Tausend, tausendmal sey dir, großer Kö­nig, Dank dafür!

11. Vater, du hast mir er­zeiget lauter Gnad und Gü­tigkeit; und du hast zu mir ge­neiget, Jesu, deine Freundlich­keit; und durch dich, o Geist