Lob- und Danflieder.
3. Lobt Gott, der uns er
Eigne Melodie.
schaffen hat, Leib, Seele, Geist 11. O daß ich tausend zun
und Leben aus lauter väterlicher Gnad uns allen hat gegeben; der uns durch seine Engel schüßt und täglich gibet, was uns nüßt: drum danket
ſeinem Namen.
4. Lobt Gott, der uns schenkt seinen Sohn, der für uns ist gestorben, und uns die selge Lebenskron durch seinen Tod erworben; der worden ist der Höll ein Gift und Frieden hat mit Gott gestift: drum danket feinem Namen.
5. Lobt Gott, der in uns durch den Geist den Glauben angezündet, und alles Gute noch verheißt, uns stärket, fräftigt, gründet; der uns erleuchtet durch sein Wort, regiert und treibet fort und fort: drum danfet seinem Namen.
6. Lobt Gott, der auch dieß gute Werk, so in uns angefangen, vollführen wird und geben Stärk, das Kleinod zu erlangen, das er hat Allen dargestellt und seinen Gläubgen vorbehält: drum danket seinem Namen.
9
7. Lobt Gott, ihr starken Seraphim, ihr Fürstenthum und Thronen! Es loben Gott mit heller Stimm, die hier auf Erden wohnen. Lobt Gott und preist ihn früh und spat; ja alles, was nur Odem hat, das danke seinem Namen.
Cyriakus Günther, geb. 1650, † 1704.
fachen Mund! so stimmt ich gen hätte und einen tausenddamit in die Wette vom allertiefsten Herzensgrund ein Loblied nach dem andern an von dem, was Gott an mir gethan.
me schallte bis dahin, wo die 2. O daß doch meine Stim Sonne steht! O daß mein Blut mit Jauchzen wallte, so lang es noch im Laufe geht! Ach wär ein jeder Puls ein Dank, und jeder Odem ein Gesang!
ihr meine Kräfte? Auf, auf! 3. Was schweigt ihr denn, braucht allen euren Fleiß, und stehet munter im Geschäfte zu Gottes, meines Herren, Preis! Mein Leib und Seele, schicke dich und lobe Gott herzinnig
lich!
den Wäldern, bewegt und regt 4. Jhr grünen Blätter in euch doch mit mir. Ihr schwanfen Gräslein in den Feldern, ihr Blumen, laßt doch eure Zier zu Gottes Ruhm belebet seyn, und stimmet lieblich mit mir ein.
Leben und einen Odem in sich 5. Ach alles, alles, was ein hat, soll sich mir zum Gehüls fen geben; denn mein Vermögen ist zu matt, die großen Wunder zu erhöhn, die allenthalben um mich stehn.
6. Dir sey, o allerliebster Vater, unendlich Lob für jede


