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Lob- und Danklieder.
Mel. Jesu, meines Lebens 2c.
1687.
1. Wo mit soll ich dich wohl loben, mächtiger Herr Be.ba- oth? Sen de mir da zu von oben dei nes Gei- ftes Kraft, mein Gott!
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Denn ich kann mit nichts er reichen deine Grad und Lie- bes- zei- chen.
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Tausend, tau- send- mal sey dir,
großer König, Dank dafür! mal sey dir, großer König, Dank dafür!
2. Herr, entzünde mein Gemüthe, daß ich deine Wundermacht, deine Gnade, Treu und Güte stets erhebe Tag und Nacht; denn von deinen Gnadengüssen Leib und Seele zeugen müssen. Tausend, tausendmal sey dir, großer König, Dank dafür!
6. Ja, Herr, lauter Gnad und Wahrheit sind vor deinem Angesicht; du, du trittst hervor in Klarheit, in Gerechtigkeit, Gericht, daß man soll aus deinen Werken deine Güt und Allmacht merken. Tausend, tausendmal sey dir, großer König, Dank dafür!
3. Denk ich nur der Sündenstraßen, drauf ich häufte Schuld mit Schuld, so möcht ich vor Scham erblassen vor der Langmuth und Geduld, womit du, o Gott, mich Armen haft getragen mit Erbarmen. Tausend, tausendmal sey dir, großer König, Dank dafür!
7. Bald mit Lieben, bald mit Leiden kamst du, Herr, mein Gott, zu mir, nur mein Herze zu berei ten, sich ganz zu ergeben dir, daß mein gänzliches Verlangen möcht an deinem Willen hangen. Tausend, tausendmal sey dir, großer König, Dank dafür!
4. Ach ja, wenn ich überlege, mit was Lieb und Gütigkeit du durch so viel Wunderwege mich geführt die Lebenszeit, so weiß ich fein Biel zu finden, noch den Grund hie zu ergründen. Tausend, tausendmal sey dir, großer König, Dank dafür!
8. Wie ein Vater nimmt und gibet, nachdems Kindern nüßlich ist, so hast du mich auch geliebet, Herr, mein Gott, zu jeder Frist, und dich meiner angenommen, wenns auch gleich aufs Höchste kommen. Lausend, tausendmal sey dir, großer stonig, Dank dafür!
5. O wie hast du meine Seele stets gesucht zu dir zu ziehn, daß
ich aus der Sündenhöhle möchte zu 9. tich hast du auf Adlersflüden Wunden fliehn, die mich ausgeföhnet haben und mit Kraft zum Leben laben. Tausend, tausend.
geln oft getragen väterlich, in den Thälern, auf den Hügeln wunders bar errettet mich; wenn schien alles


