22
A. festlieder.
3. Er äußert sich all seinr Gewalt, wird niedrig und gering, und nimmt an sich eins Knechts Gestalt, der Schöpfer aller Ding../
4. Er liegt an seiner Mutter Brust, nimmt von ihr seine Speis, an dem die Engel sehn ihr Lust, ./denn er ist Davids Reis,./
6. Er wechselt mit uns wunderlich, Fleisch und Blut nimmt er an und giebt uns in seins Vaters Reich/ die klare Gottheit dran../
5. Das aus sein'm Stamm ent- 8. Heut schleußt er wieder auf sprießen sollt in dieser letzten Zeit, die Thür zum schönen Paradeis; durch welchen Gott aufrichten der Cherub steht nicht mehr dafür, wollt/ sein Reich, die Christen- Gott sei Lob, Ehr und Preis!./heit../
Nicol. Herman † 1561.
Nun singet und seid froh, jauchzt
all und singet so: Unsers Herzens Wonne liegt in der Krippe bloß und leucht doch wie die Sonne in seiner Mutter Schoß. Du bist A und, du bist A und O.
7. Er wird ein Knecht und ich ein Herr; das mag ein Wechsel sein! Wie könnte wohl noch freundlicher der treue Jesus sein!./*
25.
Eigne Melodie.
2. Sohn Gottes in der Höh, nach dir ist mir so weh, tröst mir mein Gemüte, o Kindlein, zart und rein, durch alle deine Güte; o liebstes Jefulein, zeuch mich hin nach dir, zeuch mich hin nach dir.
3. Groß ist des Vaters Huld, der Sohn tilgt unsre Schuld. Wir wären all verdorben durch Sünd und Eitelkeit, so hat er uns erworben die ewge Himmelsfreud; eia, wärn wir da, eia, wärn wir da.
4. Wo ist der Freudenort? Nirgends sonst als dort, da die Engel singen mit den Heilgen all, und die Psalmen klingen im hohen Freudensaal. Eia, wärn wir da, eia, wärn wir da.
Nach dem Lateinischen In dulci jubilo..


