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ihm diese Ehre erzeigen würden, die reichlichsten Gnadengeschenke. Hieraus ergibt sich- was übrigens der Herr schon durch seinen Propheten ausgesprochen hat daß es ihm zur Bonne gereicht, unter den Menschenkindern zu wohnen, ja daß er nicht lassen kann von ihnen, obwohl sie ihm mit Verachtung und Gleichgültigkeit begegnen.
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So erfahren wir aus dem Gesagten ebenfalls, wie wohlgefällig dem Herzen Jesu die Seelen sind, welche ihn in den Kirchen, wo er im heiligsten Altarssakramente zugegen ist, häufig besuchen und ihm Gesellschaft leisten. Der heil. Magdalena von Bazzis legte der Heiland selbst auf, ihn jeden Tag drei und dreißig Mal zu besuchen; und die treue Braut gehorchte ihm so pünktlich, daß sie sogar, wie in ihrer Lebensgeschichte erzählt wird, bei diesen Besuchen dem Altare möglichst nahe zu treten suchte. Könnten hier jene frommen Seelen sprechen, die sich mit ihrem im allerheiligsten Sakramente gegenwärtigen Jesus häufig unterhalten; könnten sie uns erzählen, welche Gnadengeschenke, welche Erleuchtungen, welche Liebesgluthen ihnea da= selbst zu Theil werden, welch paradiesische Se ligkeit sie in der Gegenwart ihres Gottes genießen. Der Diener Gottes P. Aloysius La Nusa, später ein ausgezeichneter Missionar in Sicilien, glühte als weltlicher Jüngling schon in so großer Liebe zu Jesus Christus, daß es schien, er könne sich aus der Gegenwart seines theuren Heilandes fast gar nicht mehr entfernen. So groß war die Wonne, welche er in derselben empfand, daß, als ihm sein Seelenführer ver
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