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Spee, Truhnachtigall.
Die Nachtigall den Schall nicht kennt, Meint die Gespielin singe,
Verwundert sich, wie so behend In gleichem Ton sie klinge; Erst bleibt sie stumm, Dann wiederum
Schlägt sie, um obzusiegen; Ihr Widerpart
Singt gleicher Art,
Kein Nötlein bleibt verschwiegen.
Bald steiget auf die Nachtigall Zur höchsten Töne Sphäre; Gleich folget auch der Widerhall, Wenn's auch noch höher wäre. Drum zierlich stimmt
Und höher klimmt
Das Fräulein, reich an Stimmen; Wie hoch auch klang
Ihr voller Sang,
Der Hall konnt's auch erklimmen.
Alsdann geht's über Ziel und Schnur,
Das Herz möcht' sich zerspalten,
Sie sucht's in B- moll, in B- dur, Auf allerhand Gestalten, Thut hundertfalt
Den Baß und Alt,
Tenor, Diskant durchstreichen; Doch Stimm' und Kunst
Sind ganz umsunſt,
Der Hall kann's auch erreichen.
Da fikelt sie denn Ehr' und Preis
Mit gar zu scharfen Sporen,


