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Trutznachtigall / von Friedrich Spee. Erneut von Karl Pannier
Entstehung
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Spee, Truhnachtigall.

Ruf' ohne Zahl,

Damit es zu ihm dringe.

Ach, ruf' und ruf', o Schwester zart,

Zu mir meinen Jesum lade;

Mir treulich hilf zu dieser Fahrt, Da ich in Zähren bade. O Schwester mein, Sing' süß und rein,

Ruf' meinem Schatz mit Namen;

Bald kurz, bald lang

Zieh' deinen Klang,

All' Noten greif' zusammen!

Wohlan, es hat verstanden mich Die Meisterin der Haine, Schon färben ihre Töne sich, Schon klingt's in hehrer Reine. In starker Zahl

Nun manches Mal

Den Ton sie schon erhebet,

Weil auch der Schall

Aus grünem Thal

Ihr deutlich widerstrebet.

So recht, du fromme Nachtigall,

Du jenem Schall nicht weiche! So recht, du treuer Widerhall Du stets dich ihr vergleiche! Im Wettgefang Laßt euren Klang

Zu meinem Sefu dringen, Ob auch im Streit

Der schwächern Seit'

Am Leben sollt' mißlingen.

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