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Trutznachtigall / von Friedrich Spee. Erneut von Karl Pannier
Entstehung
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Spee, Trutnachtigall.

,, O Jesu, Jesu, Jesu mein, Wie brennt mir mein Geblüte! Nun bitt' ich dich, laß es so seint Nach deiner Gnad' und Güte, Daß Tag und Nacht

In stäter Wacht

Die Welt nur Jesum singe

Und immerdar

Das ganze Jahr

Vor ihm in Freuden springe."

5.

Anderer Liebesgefang der Gespons Jesu,

darin eine Nachtigall mit dem Echo oder Widerschall spielet.

Ach, wann doch, Sesu, Liebster mein,

Wirst du dich mein erbarmen,

Wann wieder zu mir kehren ein, Umschließen mich mit Armen? Was birgst du dich,

Was kränkst du mich?

Wann werd' ich dich umfangen? Wann reiß'st du ein

All meine Pein?

Wann stillst du mein Verlangen?

Willkommen, süße Nachtigall, Kommst gleich zu rechter Stunde, Erfrisch' die Luft mit bestem Schall, Erschöpf' die Kunst vom Grunde; Nuf' unverweilt,

Daß er sich eilt,

,, O Jesu!" schallend singe; Ruf' tausendmal,

Univ.- Bibl.

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