Spee, Trutnachtigall.
O Süßigkeit in Schmerzen! O Schmerz in Süßigkeit! Ach, bleibe doch im Herzen, Ach, bleib' in Ewigkeit!
Obschon in Pein und Qualen Mein Leben schwindet hin, Wenn Jesu Pfeil' und Strahlen Durchstreichen Herz und Sinn, Doch nie so ganz mich zehret Die Liebe, Jesu mein,
Weil sie auch wieder nähret Und schenkt auch Freuden ein.
O Flämmlein, süß ohn' Maßen, Obitter ohne Ziel,
Du zwingst mich, zu verlassen All' ander' Freud' und Spiel; Du zündest mein Gemüte, Bringst mir groß Herzeleid, Du kühlest mein Geblüte, Bringst auch Ergötzlichkeit.
Ade zu tausend Jahren, Welt, zu guter Nacht! Ade, laß mich nur fahren, Ich hab' dich längst verlacht. In Jesu Lieb' ich lebe, Sag's rund von Herzensgrund, In lauter Luft ich schwebe, Wie sehr ich auch bin wund.
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