Allgemeine Lob- und Dankiieder.
8. Du nåhreft uns von der Dinge Lauf zu deinem Jahr zu Jahr, bleibst immer Glück gefehrt? fromm und treu, und steh und immer in Gefahr mit deiner Gnade bey.
9. Du trägst uns Sünder mit Gedult, und ſtrafft uns nicht zu schwer, Und wirft aus Gnaden unsre Schuld auf ewig in das Meer.
10. Das Unglück, das von ferne droht, kehrst du eft schnell zurück, und die schon gegenwärt'ge Noth verwandelst du in Glück.
11. Die Thränen, die der Fromme weint, bemerkst und zählest du; Und sprichst ihm tröstend, als ein Freund, in feinem Kummer zu.
12. Du füllst des Lebens Mangel aus mit Gütern, die bestehn, wann dieses Leis bes irrdisch Haus einst wird zu Trümmern gehn.
13. Wohlauf, mein Herz, frohlock und sing, und habe guten Muth!
Dein Gott, der Ursprung aller Ding, ist selbst und bleibt dein Gut.
14. Was frånfst du dich in deinem Sinn, und grämst dich Tag und Nacht? Nimm deine Sorg und wirf sie hin, auf den, der dich gemacht.
15. Hat er dich nicht von Jugend auf versorget und ernährt? Und wunderbar
II.
16. Er führt den Scepter weiß und gut, recht ist fein Regiment und was die Bos, heit arges thut, lenft er zu gutem Ende
16. So trau denn ferner feinem Thun, schick gläubig dich darein, so wirst du hier im Frieden ruhn, und ewig fröhlich seyn.
Mel. Die vorige.
9. Du bists, dem Ehr und
Ruhm gebührt, und das, Herr, bring ich dir. Mein Schicksal hast du stets regiert, und stets warst du mit mir.
2. Wann Angst und Noth sich mir genaht, so hörtest du mein Flehn, und liesfest mich nach deinem Rath Hülf und Errettung sehn.
3. Wann ich in Schmerz und Krankheit fant rief:
und
Herr rette mich! so halfst du mir; Mit welchem Dank, mein Gott, Erheb ich dich! And
des Haß, so tlagt ich dir 4. Betrübte mich des Feins den Schmerz; Da halfst du, daß ich ihn vergaß, gabst Geduld ins Herz.
und
5. Wann ich den richt'gen Pfad verlohr, und mich vers schuldet sab, rief ich zu dir, mein


