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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche der Reformirten Gemeinden
Entstehung
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Allgemeine Lob- und Danklieder.

2. Vom Engel bis zum| Herz sey dir geweiht, dir Erdenwurm zeigt alles sei ganz zum Eigenthum. ne Pracht. Des Frühlings, Lüftgen, wie der Sturm, verfündigt seine Macht.

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3. Er hat der Sonne Lauf gestellt, dem Mond gab er fein Licht. Er ists, der un fern Erdkreis hålt in seinem Gleichgewicht.

4. Das Feld weiß seine Beit genau, nichts bringt zu früh hervor. Der Halm, er quickt durch seinen Thau, schießt täglich mehr empor.

5. Er giebt der jungen Saat Gedeihn, Gesundheit zum Genuß, und um die Herzen zu erfreun, uns Wein, im Ueberfluß..

6. Er hält den Blitz in seiner Hand, ihm dient der Sterne Heer. Mit Segen füllet er das Land bis zu dem fernsten Meer.

7. Der Morgen sagts der Mitternacht: Groß ist Je hova, Gott! Der Tag ver. tündigt seine Macht dem hol den Abendroth.

Mel. Die vorige. m

8. hinge bir mit Herz und Mund, Herr, meines Herzens Luft! Ich mache deine Güte fund, aus dankerfüllter Brust.

2. Du, aller Gnade Quels le, bist voll Lieb und Freunds lichkeit; Giebst allen, was uns heilsam ist, und unser Herz erfreut.

3. Was sind wir doch? Was haben wir, was du nicht alles giebst? Ach, al­les Gute fommt von dir, der du so hoch uns liebst.

4. Wer hat des Himmels schönen Bau so prachtig aus. geschmückt? Wer ists, der unser Feld mit Thau und Regen stets erquickt?

5. Wer warmet uns in Kålt und Frost! Wer schützt vor Sturm und Wind? Wer macht, daß jährlich Korn und Most für uns vorhanden sind?

6. Wer giebt dem Leibe Stårt und Kraft? Wer ist es, dessen Hand den edlen Frieden hält und schafft in unserm Vaterland?

8. Groß, wann er in dem Donner schilt, durchs Son, nenlicht entzückt, Groß, wann des Meeres Woge brüllt, und wann der Bach erquickt.

9. Allmächtiger, sieh, weit und breit schallt deines Nah, mens Ruhm; Ein dankbar du.

7. Allgütiger! Allein vor dir fließt alles Heil uns zu. Geschöpfe deiner Hand find wir, und unser Schuß bist

8.