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Vorwort
ich das bedenke, so kommt mir alles Zeitliche ganz anders vor, so daß ich mich über nichts mehr ausschweifend erfreuen, noch kleinmüthig betrüben, noch etwas zu ängstlich verlangen, oder befürchten mag. Ich erhebe mich über die Kleinigkeiten dieser Erde, und strebe nach meinem höhern Ziele zu Dir hinauf. Wenn ich in meinem Gebeth das Gute, das ich besige und erlange, als deine Gabe, und als Mittel zum Wohlthun betrachte, so lerne ich es erst recht schåßen, gut anwenden, und dankbar froh genießen. So werde ich im Wohlstande nie leichtsinnig und übermüthig werden. Und wie könnte ich gegen meinen Nächsten hartherzig, neidisch und feindselig werden, wenn ich bedenke, wie mild Du gegen mich bist!
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Mit heiterem Muth gehe ich vom Gebeth an meine Arbeit und Pflicht, aufgemuntert durch den Gedanken, daß Du sie mir angewiesen hast, und mich dafür belehnen willst, wenn ich sie auch nach deinem Willen thue. Will sie mir zu schwer werden, so schaue ich zu Dir hinauf, wie Du auf mich herabsiehst; und schöpfe neue Kraft. Du wirst meinen wohlüberlegten und gutgemeinten Unternehmungen einen guten Ausgans geben und die Mittel angedeihen lassen, die ich dazu nach deiner Anordnung gebrauche. So ist auch dein zeitlicher Segen eine Frucht des Gebethes, wenn es so beschaffen ist, daß ich dadurch fleißig und rechtschaffen werde, und also meinen Mitmenschen mich schäßbar mache.
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In Anliegen und Leiden wende ich mich zu Dir, o Gott! ben Dir suche ich Zuflucht und Trost. Du bist mein Vater, Dir vertraue ich, Dir ergebe ich mich, Dir überlasse ich, was nicht in meiner Macht stetyt. O gewiß! Du wirst Alles recht machen, und zu


