an den frommen Bether.
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hoffe, was ich wünsche. Aber das ist oft ein unverstäns diges Gebeth, das Du nicht erhören kannst; und dann klage ich doch noch, daß ich umsonst gebethet habe.us
Du, o großer Gott! brauchst zu deiner Berherrlis chung mein armes Gebeth nicht. Du darfst nicht so, wie ehrgeizige, oder bartherzige Menschen erst durch wehmüthige Bitten bewegt werden. erdenlydss Aus eigener Güte bist Du immer geneigt zum Erbarmen und Wohlthun; Du kommst so oft unsern Wünschen mit Liebe zuvor,
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und thust uns unzählig viel Gutes, obne daß wir's ers kennen und erbitten; Du weißt was ich will, ehe ich Dir's sage; und ehe ich und ehe ich Dich anrufe, ist mir schon Hülfe bereit, wenn es nur an mir selbst nicht fehlt. Also bloß zu unserm Besten willst Du angebethet seyn, damit wir ein kindliches Herz zu Dir bekommen, Dir immer fester anbängen, und Deiner nie vergessen sollen. Durch mein Gebeth lege ich das tägliche Bekenntniß ab, daß ich alles Gute Dir zu verdanken, von 1 Dir zu erwarten habe. Sollte ich einen so guten Gott und Vater nicht über Alles lieben, Jhm nicht willig gehors chen, mich Ihm nicht mit vollem Zutrauen ergeben?- Sollten meine guten Vorsäge, die ich vor deinen Aus gen gefaßt habe, nicht dadurch mehr Dauer und Festigs Feit erhalten? Je öfter ich mich mit Dir, dem Besten und Feiligsten! unterhalte, um so besser und heilis ger muß auch ich selbst dadurch werden. Je tiefer ich im Gebethe das Andenken an deine Gegenwart meinem Herzen einpräge; um so weniger werde ich zur Stunde der Versuchung Deiner vergessen. Du siehst, stärkest, belohnest mich.
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Ich nenne Dich im Gebeth meinen Vater im Himmel. Es muß also dort meine wahre Heimath, mein wahres Vaterland seyn; dieses Leben ist mir eine Reise, eine Vorbereitung zu jenem himmlischen. Wenn


