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Tägliches Hand-Buch in guten und bösen Tagen, das ist Aufmunterungen, Gebete und Gesänge 1) Für Gesunde; 2) Für Betrübte; 3) Für Kranke; 4) Für Sterbende; wie auch Sprüche, Seufzer und Gebete den Sterbenden vorzusprechen nebst Fest- Andachten ... / von Johann Friedrich Stark
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in Nöthen zu sprechen.

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Ach Herr! bewahre uns vor Unglück, mich und mein Kind; bedecke uns mit deinen Gnadenflügeln; höre mein Seufzen und hilf mir. Werden die Nö­then heftig, so laß auch fräftiger Hülfe erscheinen; ich vertraue dir dennoch, ob es gleich scheint, als ob du mich tödten wollest. O! deine Hand nicht ver­fürzet; ich sehe nicht auf mein Vermögen, sondern auf dich, meinen gnädigen, starken und barmherzigen Gott.

5. Buch Mos. 4, V. 31.

Der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; er wird dich nicht lassen, noch verderben, wird auch nicht ver­gessen des Bundes, den er deinen Vätern geschworen hat.

Jesu, mein Erretter! siehe, Wie oft ich in Nöthen bin, Ach, du bist's, zu dem ich fliehe, Sonsten weiß ich nirgends hin, Darum fürcht ich keine Noth, Reine Schmerzen, Kreuz und Tod; Aus den größten Leidens- Ketten, Weiß mein Jesus mich zu retten.

Ach, mein Vater! gedenke an den Bund, den du mit mir in der heiligen Taufe gemacht hast; gedenke, daß du mein Vater bist und ich dein Kind. Jesu! daß du mich gewaschen und gereiniget hast mit deinem heiligen Blut, zu dir fliehe ich, und flehe dich um Hülfe in meinen Nöthen an; ach! errette mich; ach! erquicke mich; ach! erfreue mich.

Psalm 68, V. 20. 21.

Gelobet sei der Herr täglich. Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch. Wir haben einen Gott, der da hilft, und den Herrn Herrn, der vom Tode errettet.

Schickt mir Gott ein Kreuz zu tragen, Dringt herein, Angst und Pein, Sollt ich d'rum verzagen? Der es schickt, der wird es wenden, Er weiß wohl, Wie er soll All' mein Unglück enden.

Herr, du hast mir diese Last aufgelegt, ach! nimm sie mir auch wieder ab; du bist ja der Helfer

Anhang.

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