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Sprüche, Seufzer und Gebete 2c.
und die Zuflucht aller Glaubigen. O wie leicht ist es dir, mich zu entbinden, die Bande zu lösen, die Thüre aufzuthun; bei dir ist nichts unmöglich; laß mich in diesem Vertrauen auf dich beständig, bis zur Stunde meiner Erlösung verharren.
Psalm 50, V. 15.
Rufe mich an in der Noth, so will ich dich erretten, so sollst du mich preisen.
Ach, Herr Gott! wie reich tröstest du, Die gänzlich sind verlassen, Die Gnadenthür steht nimmer zu, Vernunft fann das nicht fassen; Sie spricht, es ist nun all's vorlor'n, Da doch das Kreuz hat neu gebor'n, Die deiner Hülfe
warten.
Ach, mein Gott! ich warte auf deine Hülfe, ich bin ohne dich gänzlich verlassen, darum rufe ich dich an in meiner Noth; errette mich, erhöre mich, erbarme dich, ach! tröste mich mit deiner Hülfe, und der heilige Geist erhalte mich dir.
Psalm 109, V. 21. 26.
Herr, Herr! sei du mit mir um deines Namens willen, denn deine Gnade ist mein Trost; errette mich. Stehe mir bei, Herr mein Gott! hilf mir nach deiner Gnade.
Auf meinen lieben Gott Trau' ich in Angst und Noth, Er kann mich all'zeit retten Aus Trübsal, Angst und Nöthen. Mein Ungück fann er wenden, Es steht in seinen Händen.
Dieß ist mein Trost in allen meinen Leiden, daß Gott bei mir ist, der mächtige Schutzherr seiner Kinder, dem empfehle ich mich; der wird es wohl machen.
Anmerkung. Sollte es zum Sterben ein Ansehen gewinnen, so wären im täglichen Handbuch die Sprüche, Seufzer und Gebete auf S. 413 und folgenden Blättern nachzuschlagen.


