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Evangelisches Gesangbuch der Bremischen Gemeinden
Entstehung
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Loblieder.

Hier in meinem ganzen Leben,

Bis ich dich nach dieser Zeit Lob' und lieb' in Ewigkeit.

Paul Gerhardt.

12.

Eigene Melodie. Ch. A. 1. Gott ist mein Lied, Er ist der Gott der Stärke; Hehr ist sein Nam', Und groß sind seine Werke, Und alle Himmel sein Gebiet.

2. Er will und spricht's, So sind und leben Welten; Und er gebeut,

So fallen durch sein Schelten Die Himmel wieder in ihr Nichts.

3. Licht ist sein Kleid, Und seine Wahl das Beste; Er herrscht als Gott, Und seines Thrones Veste Ist Wahrheit und Gerechtigkeit.

5. Was ist und war

Im Himmel, Erd' und Meere, Das kennet Gott,

Und seiner Werke Heere Sind ewig vor ihm offenbar.

6. Er ist um mich, Schafft, daß ich sicher ruhe; Er schafft, was ich

Vor oder nachmals thue,

Und er erforschet mich und dich.

7. Er ist dir nah', Du sigest oder gehest, Ob du an's Meer, Ob du gen Himmel flöheſt, So ist er allenthalben da.

8. Er kennt mein Flehn Und allen Rath der Seele, Er weiß, wie oft

Ich Gutes thu' und fehle, Und eilt mir gnädig beizustehn.

9. Er wog mir dar, Was er mir geben wollte, Schrieb auf sein Buch, Wie lang' ich leben sollte, Da ich noch unbereitet war.

4. Unendlich reich, Ein Meer von Seligkeiten, Ohn' Anfang Gott,

Und Gott in ew'gen Zeiten, Herr aller Welt, wer ist dir Verkündigt seines

gleich?

13

10. Nichts, nichts ist mein, Das Gott nicht angehöre. Herr, immerdar

Soll deines Namens Ehre, Dein Lob in meinem Munde sein.

11. Wer kann die Pracht Von deinen Wundern fassen? Ein jeder Staub,

Den du hast werden lassen,

Schöpfers

Macht.

12. Der kleinste Halm

Ist deiner Weisheit Spiegel. Du Luft und Meer,

Ihr Auen, Thal und Hügel, Ihr seid sein Loblied und sein Psalm.

13. Kein Sperling fällt, Herr, ohne deinen Willen;