Fallball.77852
14
Sollt' ich mein Herz Nicht mit dem Troste stillen, Daß deine Hand mein Leben hält?
Gottes Wesen.
14. Jst Gott mein Schuß, Will Gott mein Retter werden: So frag' ich nichts g
Nach Himmel und nach Erden Und biete selbst der Hölle Truß. Christian Fürchtegott Gellert.
13.
Eigene Melodie.
1. Nun lob', mein Seel', den Herren,
Was in mir ist, den Namen sein; Sein' Wohlthat will er mehren, Vergiß es nicht, o Herze mein. Er hat' dein Sünd vergeben, Heilt deine Schwachheit groß, Beschirmt dein armes Leben, Nimmt dich in seinen Schooß, Mit Trost dich überschüttet, Verjüngt, dem Adler gleich. Der Herr schafft Recht, behütet Die Leidenden im Reich.
2. Er hat uns wissen lassen Sein heilig Recht und sein Gericht. Sein' Güt' ist ohne Maßen, Es mangelt an Erbarmung nicht. Den Zorn läßt er wohl fahren, Straft nicht nach unsrer Schuld, Läßt Gnade uns erfahren, Zeigt Blöden seine Huld. Sein' Güt' ist hoch erhaben Ob dem, so fürchtet ihn. So fern der Ost vom Abend, Ist unsre Sünd' dahin.
3. Wie Väter sich erbarmen, Wenn ihre schwachen Kinder schrein,
So thut der Herr uns Armen, Wenn wir ihn fürchten kindlich rein. Er kennet unsre Schwäche, Er weiß, wir sind nur Staub, Wie Gras auf dürrer Fläche, Ein' Blum' und fallend Laub; Der Wind nur drüber wehet, So ist es nimmer da: Also der Mensch vergehet, Sein End' ist stets ihm nah!
4. Nur Gottes Gnad' alleine Bleibt stät und fest in Ewigkeit Bei seines Sohns Gemeine, Die steht in seiner Furcht bereit. Sein Bund ist nicht veraltet, Er herrscht im Himmelreich. Ihr starken Engel, waltet Des Lobs und dient zugleich Dem großen Herrn zu Ehren Und treibt sein heilig Wort; Mein Geist soll auch vermehren Sein Lob an jedem Ort.
Johann Gramann.
14.
Eigene Melodie. Ch. A.
1. Lobsinge Gott! Erheb' ihn, meine Seele!
Er forget stets, daß dir kein Gutes fehle;
Er führet dich zum Glück auf sich're Pfade
Mit seiner Gnade.


