Mair Peter, Wirth.
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Achtung in der ganzen Gegend genoß. Sein Eheweiß, die sich eben damals in gesegneten Umständen befand, eilte nach Bozen, wo ihr Mann im Kerker lag, um für dessen Freilaffung alles Mögliche zu thun. Allein das Kriegsgericht hatte ihn schon zum Tode verurtheilt. Dessenungeachtet nahm sich die Gemahlin des französischen Generals Baraguai de Hillier, die eine geborne Deutsche war und über ihren Herrn viel vermochte, des unglücklichen Gefangenen mit besonderer Theilnahme an. Das Urtheil wurde unter dem Vorwande, daß in der Form der Aburtheilung einige Fehler eingeschlichen seien, wirklich aufgehoben, eine neuerliche Untersuchung angeordnet, und dem beklagten Mair ein Rechtsbeistand( Advokat beigegeben). Dieser besprach sich mit dem Verhafteten im Gefängnisse, und unterrichtete ihn, daß er beim bevorstehenden Verhör nur sagen dürfe, er habe jenes Edikt des Vizekönigs, durch welches das Tragen der Waffen verboten worden, nicht gekannt; dann könne er sicher auf Befreiung von der Todesstrafe rechnen. Die zugleich gegenwärtige Chegemahlin beschwor ihn unter vielen Thränen, diesen Rath zu befolgen, sich dadurch das Leben zu retten, und


