Mair Peter, Wirth.
die das Land jetzt unter sich theilten und von demselben bereits Besitz nahmen. Auch Mair der Wirth in der Mahr ließ sich in den letzten Novembertagen( 25.- 30. November) nochmals als Mitanführer der letzten Wagnisse bei Briren und Klausen gebrauchen. Sehr betrübt waren, leider, die Folgen dieses Aufstandes. Nach baldiger Unterdrückung desselben ging es an ein strenges Untersuchen und Abstrafen derjenigen, die die Waffen ergriffen hatten. Denn der Vicekönig von Italien, dem das südliche Tirol und mit demselben das ganze Eisackthal und Pusterthal zugefallen war, hatte unterm 12. November ein scharfes Edift erlassen, durch welches vom Zeitpunkte der Kundmachung an das Tragen der Waffen unter Todesstrafe verboten war. Mair der Wirth wurde im Jänner 1810, fast gleichzeitig mit dem Oberkommandanten Andreas Hofer in Passeier, ergriffen und nach Bozen an das dort niedergesetzte Kriegsgericht abgeführt. Er war ein fester, redlicher Mann, tapfer und unerschrocken, einer der Außerlesensten des Vaterlandes, der keine Nebenrücksichten kannte, sondern nur Gott und das Wohl seiner Mitbürger im Auge hatte, und die ungetheilte
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