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Mair Peter, Wirth.
sich ihr und den Kindern zu erhalten. Allein der heldenmüthige Mann erwiederte im ernsten Tone:„ Ich will mein Leben durch keine Lüge erkaufen." Am 19. Februar 1810 ward das zweite Kriegsgericht gehalten, und mit Stimmenmehrheit das Todesurtheil über ihn ausgesprochen; denn er wollte sein Leben durch keine Lüge erkaufen. Am folgenden Tage ging das Urtheil in Erfüllung. Unerschrocken, gleich einem der ersten christlichen Helden, schritt Peter Mair auf den Richtplatz mit dem Bilde des Gekreuzigten in der Hand. Das Kruzifir gab er in dem letzten Augenblicke dem Priester, der ihn begleitete, damit es, wie er sagte, von keiner Kugel verletzt würde." So starb dieser hochherzige Mann als ein Bekenner der Wahrheit.
Ist das Lügen in keinem Falle erlaubt? auch dann nicht, wenn es niemanden einen Schaden bringt? auch dann nicht, wenn ein großes Uebel dadurch verhindert wird?
Antwort: Sage mau, was man will! wenn man durch die Lüge die Flamme des
1990


