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ist sein Nam' Und groß sind ſei
al= le Him- mel sein Ge- biet.
2. Er will und spricht's, So sind und leben Welten; Und er gebeut,
Loblieder.
So fallen durch sein Schelten Die Himmel wieder in ihr Nichts.
3. Licht ist sein Kleid, Und seine Wahl das Beste; Er herrscht als Gott, Und seines Thrones Veste Ist Wahrheit und Gerechtigkeit.
4. Unendlich reich,
Ein Meer von Seligkeiten, Ohn' Anfang Gott,
Und Gott in ew'gen Zeiten, Herr aller Welt, wer ist dir gleich?
5. Was ist und war Im Himmel, Erd' und Meere, Das fennet Gott,
Und seiner Werke Heere Sind ewig vor ihm offenbar.
6. Er ist um mich, Schafft, daß ich sicher ruhe; Er schafft, was ich Vor oder nachmals thue, Und er erforschet mich und dich.
7. Er ist dir nah', Du sigest oder gehest, Ob du an's Meer, Ob du gen Himmel flöhest, So ist er allenthalben da.
8. Er fennt mein Flehn Und allen Rath der Seele, Er weiß, wie oft
= ne Wer- ke, Und
Ich Gutes thu' und fehle, Und eilt mir gnädig beizustehn.
9. Er wog mir dar, Schrieb auf sein Buch Was er mir geben wollte, Wie lang' ich leben sollte, Da ich noch unbereitet war.
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10. Nichts, nichts ist mein, Das Gott nicht angehöre. Herr, immerdar
Soll deines Namens Ehre, Dein Lob in meinem Munde sein.
11. Wer kann die Pracht Ein jeder Staub, Von deinen Wundern fassen?
Den du hast werden lassen, Verkündigt seines Schöpfers Macht.
12. Der kleinste Halm Ist deiner Weisheit Spiegel. Du Luft und Meer,
Ihr Auen, Thal und Hügel, Ihr seid sein Loblied und sein Psalm.
13. Kein Sperling fällt, Herr, ohne deinen Willen; Sollt' ich mein Herz
Nicht mit dem Troste stillen, Daß deine Hand mein Leben hält?
14. Jst Gott mein Schutz, Will Gott mein Retter werden: So frag' ich nichts
Nach Himmel und nach Erden, Und biete selbst der Hölle Truß.
Gellert.


