X
Vorwort.
unbetonte Sylbe, so wird diese Sylbe als eine überflüssige behandelt:
ſtatt:
singt man:
Cré- di- di
Mangelnde Sylben.- Wo in einem Halbvers die zur vollständigen Melodie nöthige Sylbenanzahl nicht vorhanden ist, muß die Dominante wegfallen, wie im Réquiem ætérnam des 7. Tones, oder sogar ein Theil der Mediation oder der Termination wie int lúceat eis( 6. unreg.; XIV. Ton).
Cré- di- di
Requi- em æ- ternam, etc. lú- ce- at e- is. ( Siehe auch S. 451.)
Beiläufig sei hier bemerkt, daß das Réquiem ætérnam mit dem Et lux perpétua im Psalmengesang zwei Verse bilden soll.
Hebräische Namen und einfylbige Wörter. Wo in den Tönen 2. 5. u. 8. die Mediation mit einem hebräischen Namen( Ephráta ausgenommen) oder mit einem einsylbigen Worte endiget, wird dieselbe gleichsam umgekehrt:
so singt man
ſtatt 4
Si- on
Si- on.
Im 4. Ton, fällt, so oft eine solche Mediation ein tritt, die letzte Note weg:
statt der Med. mit 4 Noten
fingt man mit nur 3 Noten:
cor- de me- o
fa- cta sunt.


