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Der Chor-Sänger, ein Gesangbuch zum Gebrauch beim Vor- und Nachmittäglichen Gottesdienste
Entstehung
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Vorwort.

XI

In diesem Büchlein sind die hebräischen Namen und einsylbigen Wörter durch liegende Buchstaben bezeichnet.

Nota. Was eben von den einsylbigen Wörtern gesagt wurde ist nicht auf den festlichen Gesang des Magnificat in den Tönen 2. u. 8. zu beziehen; dort werden solche Wörter wie alle übrigen gesungen. Auch die Zahlen der obigen Tabelle( S. VIII) sind nicht auf die Mediationen dieser Gesangsweisen berechnet. Man achtet in denselben auf beide fette Sylben der Media­tion und beginnt die Mediation auf der Sylbe vor der ersten fetten.

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Pausen und Aussprache. Am Ende jedes Psalmverses tritt ein kurzes Stillschweigen ein; eine noch kürzere Pause macht man nad) der Mediation, deren Ende durch ein bezeichnet wird.

Man beobachte übrigens die allgemeinen Regeln in Hinsicht auf Aussprache und Betonung, und lasse be­sonders die letzte Sylbe der Mediation und der Ter­mination leise verklingen, statt sie in widerlicher Weise zu verlängern.

Bemerkungen zu den Symnen.

1. Die viereckigen Noten in den Hymnen müssen, in diesem Büchlein, oft als lang oder kurz gesungen wer­den, je nachdem die darunter stehenden Eylben betont oder nicht betont sind. Weil unter denselben Noten mehrere Strophen stehen, war es eben in vielen Fällen nicht möglich die Betonung durch die Notenform anzugeben.

2. Wo in einem Hymnus unter einer einzigen Note zwei Sylben stehen, die dann oft mit oder ver-. bunden sind, singe man so wie wenn, statt der einen Note, zwei kurze Noten auf derselben Stufe vorhanden wären. Als Beispiel sehe man den Hymnus Salvéte, flores Mártyrum. S. 73.