und sein Wesen.
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voll Erbarmen und voll reichen, reicht deine Huld, Wohlthun nach mir Armen.
die uns erhält. Eh werden Berg und Hügel weichen, als deine Gnade wankt und fällt; gleich mächtigen Gebirgen steht die Güte, die dein Volk erhöht.
2. Seh ich den weiten Himmel an, so viel ich davon sehen kann, so seh ich deine Güte. Der Himmels körper Lauf und Pracht, das Sternenheer, das du gemacht, erreget mein Gemüthe, mächtig, freudig dir zu singen, dir zu bringen Ehr und Stärke. Groß sind deiner Hände Werke!
3. So oft ich athme und den Hauch der Lüfte fühle, fühl ich auch, Gott, deine große Güte. Wind, Wasser, Feuer, Schnee und Eis sind deines Wohlthuns lauter Preis und rühren mein Gemüthe, täglich hier mich dein zu freuen und von neuem, Herr, mein Leben dir zum Dienste zu ergeben,
4. Herr! dazu, bitt ich, hilf du mir. Beuch immer näher mich zu dir durch deine große Güte. O heilige zu deinem Preis mich ganz, daß ich mit allem Fleiß mich vor dem Undank hüte. Laß mich, was ich bitt, erlangen, dir anhangen hier auf Erden, bis mir wird der Himmel werden.
Mel. Wer nur den lieben Gott 36 Koweit, Herr, deine Himmel
2. Gott, dir ist kein Geschöpf verborgen, nicht Eins vom Seraph bis zum Thier. Du würdigst alle deiner Sorgen, sie danken Lust und Leben dir. Es mag auch klein und niedrig sein, dir, Gott ist nichts zu groß, zu klein.
3. Mit frommen, freu digem Gemüthe erheb ich, Gott der Gnade, dich; wie theuer ist doch deine Güte! Wie liebst du uns so väterlich, uns, die wir ohne Furcht und Graun dem Schatten deiner Flügel traun!
4. Mit welchem reichen Ueberflusse erfüüst du diese Welt, dein Haus! Du theilst ihn Allen zum Ge nusse so väterlich, so reichlich aus. Herr, unsers Lebens Quelle fließt aus dir, der du das Leben bist.
5. Wir sehn, o Herr, in deiner Sonne den Schatten deiner Huld, dein Licht. Entzeuch uns deiner Güte Wonne, dein gnadenvolles Antliß nicht, Herr, deine Huld erfreue die, die dichverehren: segne sie!
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