Gott
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mein Leben sanft vor dir verfließen; so werd ich dort mit allen Engelchören dich fröhlich ehren.
Mel. Mein Gott, das Herz
34 Wen enn sich mein
Geist, Allmächtiger, der Gnaden Menge denkt, womit du mich, mein Gott und Herr, so unverdient beschenkt;
2. Dann ist mein Herz so hoch erfreut, ganz deiner Güte voll und weiß vor beißer Dankbarkeit nicht, wie es danken ſoll.
dem Laster, das noch mehr, als sie, zu fürchten war.
8. Ich sah, vor Krankheit bleich, durch dich mein Leben hergestellt, und deine Gnade schmückte mich, wenn Sünde mich entstellt. 9. Von Freudestrahlen glänzt mein Blick, da du ſo hoch mich liebst und mir wahrer Freundschaft Glück mehr, als ich wünschte, gibst.
in
10. Und welche Wohl. that, Herr, ist nicht dieß Herz, das fühlen kann, dieß Herz, ganz dein, das dankbar spricht, was du an mir gethan!
11. Kein Tag soll würdger mir vergehn, als, Ewger, dir zum Preis; ich will frohlockend dich erhöhn als Jüngling und als Greis.
12. Jn Schrecken, Angst, Gefahr und Noth trau ich allein auf dich. Durch dich gestärkt ist selbst der Tod mir nicht mehr fürchterlich.
3. Als ich noch in der Mutter Schooß in Nacht verborgen schlief, bestimmtest du, o Herr, mein Loos, das mich zum Leben rief.
4. Du wählst des Sterb, lichen Geschick, eh er geboren ist; und so ward ich, o welch ein Glück! durch die Geburt ein Christ.
5. Als ich noch schwach, vernahmst du schon, was kein Gebet noch war, und neigtest zu des Weinens Ton dein Ohr gefällig dar.
Mel. Mein ganzer Geift, Gott
6. Wenn ich als Jüng: 35 Gott, deß flarte
ling von dem Pfad der Tugend mich verirrt, hat mich unsichtbar, Herr, dein Rath oft wieder drauf ge führt.
Hand die Welt erschaffen hat und noch erhält, ich spüre deine Güte hier auf der Welt an jedem Ort. Sie hilft mir Schwachen gnädig fort; und wenn ich mein Gemüthe von hier zu dir, o Gott, wende; streckst du Hände
voll
7. Du warst mein Schuß und meine Wehr vor Unglück und Gefahr und vor


